Symbolfoto zum Thema „Reiten“ und „Dressur“.
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Symbolfoto zum Thema „Reiten“ und „Dressur“.

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Starker Saisonstart: „See-Pferde“ siegen auf Gut Winkelacker

  • Paul Hopp
    vonPaul Hopp
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Langsam gewinnt die Turnier-Saison der Reiter auch in Bayern an Fahrt. Auf Gut Winkelacker standen Dressurprüfungen an - und dabei präsentierten sich mehrere „See-Pferde“ in starker Form.

Der Reitsport wird weiter durch das Coronavirus beeinträchtigt. Zu allem Überfluss sorgte jüngst auch noch das Herpesvirus, das bei einem Profi-Event in Spanien auftrat, für eine mehrwöchige Turniersperre. Doch so langsam werden auch in Bayern wieder Wettbewerbe ausgetragen. Auf Gut Winkelacker bei Ingolstadt fanden jüngst Dressurprüfungen bis zur schweren Klasse statt. Über mehrere gute Ergebnisse freute sich das Team der „See-Pferde“ von Gut Adelsried.

So gewann Nikolas Eichelsbacher mit der jungen Stute „Schattentänzerin“ die Reitpferdeprüfung. Das Duo erhielt die beachtliche Note 8,2. Für „Schattentänzerin“ (geboren 2017) war es der erste Turnierstart überhaupt. Eichelsbacher gewann noch eine weitere Gold-Schleife, und zwar mit „Quence L“ in der Dressurpferdeprüfung der Klasse M. Von den Wertungsrichtern gab es die Note 8,4. Die Stute entstammt der Zucht auf Gut Adelsried. Platz zwei in dieser Prüfung ging an Lisa Müller (RFV Hachinger Tal) mit „Gut Wettlkam’s Floricella“ (8,2).

„Fescher Wilhelm“ überzeugt in seiner ersten S-Dressur

Ein starkes Debüt in der schweren Klasse gelang dem Hengst „Fescher Wilhelm“. Mit Eichelsbacher im Sattel kam er auf 67,763 Prozent und damit auf den achten Platz im Prix St. Georges. Zu einer Schleife fehlten nur drei Punkte. „Stolz macht uns das, weil die Konkurrenz irrsinnig stark war“, so das „See-Pferde“-Team auf „Facebook“. Für den RC Gut Adelsried tritt im Übrigen auch Cosima von Fircks an, die auch schon diverse Erfolge bei internationalen Turnieren vorweisen kann.

Mit dabei im Grand Prix (S***) auf Gut Winkelacker war Juliane Nuscheler aus Altenstadt. Sie und „Karl Louis“ erhielten für ihren Auftritt 67,767 Prozent, was Rang neun unter 17 Paaren bedeutete. Der Abstand zu den Platzierten betrug rund 20 Punkte. Es gewann Uwe Schwanz (Waldhauser Hof) mit „Rockson“ (72,933).

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