Der BFV reagiert auf den verlängerten Lockdown.
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Der BFV reagiert auf den verlängerten Lockdown.

Lockdown

BFV: Anpassung von Sperren und Wechselmodi 

  • vonRedaktion Weilheim
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Der BFV passt seine Sperren und Wechselmodi aufgrund des verlängerten Lockdowns an. Fortbildungen sind weiterhin nur online möglich.

Infolge des bis mindestens 14. Februar verlängerten Lockdowns hat der Vorstand des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) beschlossen, dass der „allgemeine Wettkampf-Spielbetrieb pandemiebedingt ab dem 1. Februar bis auf Weiteres ausgesetzt wird“. Bei dieser Entscheidung handele es sich um eine Formalität, der Beschluss habe zur Folge, dass mit Wirkung 1. Februar die noch offenen Sperren von Spielerinnen und Spielern sowie die sechsmonatige Inaktivitätsfrist bei einem Vereinswechsel unterbrochen werden. Endpunkt der Aussetzung wird laut BFV der Tag sein, an dem der Vorstand die Fortsetzung des allgemeinen Spielbetriebs beschließt. 

Inaktivitätsfrist wird aufgehoben

„Aufgrund der aktuell weiter angespannten und schwer einzuschätzenden Pandemie-Entwicklung lässt sich zum heutigen Tage noch keine belastbare Aussage treffen, wann wir die Aussetzung aufheben können“, betont Reinhold Baier, zuständiger BFV-Vizepräsident für Rechtsangelegenheiten. Aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmen bleiben bei Wechseln aufgrund von Inaktivität die Zeiträume 13. März bis 29. Juli 2020 (erster Lockdown) sowie 2. bis 30. November 2020 (zweiter Lockdown) und nun auch ab 1. Februar 2021 unberücksichtigt. Die Zeit der Inaktivität ist nur dann wichtig, wenn eine Spielerin oder ein Spieler die Transfer-Freigabe des abgebenden Vereins nicht erhält. Wechseln kann man trotzdem, ist allerdings in den sechs Monaten nach dem letzten absolvierten Spiel gesperrt – ohne die ausgenommenen Zeiträume.  mm

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