Biathlon Oppenrieder
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Klappt auch alles mit dem Gewehr? Stephanie Oppenrieder kurz vor ihrem Einzel-Wettkampf über 10 Kilometer (4 x Schießen) beim so genannten Anschießen. Zum Start der Jugend-DM herrschte Dauerregen, an den folgenden beiden Tagen schien die Sonne. 
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Biathletin Stephanie Oppenrieder bei der Jugend-DM in Kaltenbrunn.
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Biathletin Stephanie Oppenrieder bei der Jugend-DM in Kaltenbrunn.
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Biathletin Stephanie Oppenrieder bei der Jugend-DM in Kaltenbrunn.
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Biathletin Stephanie Oppenrieder bei der Jugend-DM in Kaltenbrunn.
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Biathletin Stephanie Oppenrieder bei der Jugend-DM in Kaltenbrunn.

Biathlon

Oppenrieder will mehr als „nur“ Top Ten

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Ehrgeiz ist wichtig im Sport. Biathletin Stephanie Oppenrieder bringt diese Eigenschaft mit - und zeigt dies bei der Rückschau auf die Jugend-DM.

Eberfing/Kaltenbrunn – Zusammengekauert, mit dem Gesicht nach unten, kniete Stephanie Oppenrieder im Schnee. Auf der ewig langen Zielgeraden, die noch dazu leicht ansteigend verläuft, hatte die Biathletin aus Eberfing noch einmal alles aus sich herausgeholt. Schon bald hatte sich Oppenrieder aber aufgerappelt – und ihrem Gesichtsausdruck war anzusehen, dass sie nicht wirklich zufrieden war.

Die 16-Jährige vom SC Murnau ist eben sehr ehrgeizig. Zu gern hätte die Bayernkader-Athletin gleich zum Auftakt der deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaft im heimischen Stützpunkt Kaltenbrunn ein Top-Ergebnis erzielt. Doch im Einzel über 10 Kilometer (4 x Schießen) lief es nicht nach Wunsch. Mit der Gesamtzeit von 43:05,6 Minuten (6 Fehler/pro Fehler 45 Sekunden Strafzeit) stand in der J-17-Klasse der 15. Platz zu Buche. Läuferisch sei es nicht so gut gelaufen, sagte Oppenrieder, Der Ski „war okay, ich selbst habe mich nicht gut gefühlt“. Der unangenehme Dauerregen samt Windböen spielten für sie keine Rolle: „Solches Wetter haben wir im Wettkampf öfter.“

Deutlich besser konnte sich Oppenrieder tags darauf beim Sprint (6 Kilometer/2 x Schießen) in Szene setzen, der bei Sonnenschein stattfand. Im Liegend- und im Stehendanschlag leistete sie sich jeweils nur einen Fehler. Die Gesamtzeit von 20:40,7 Minuten bedeuteten Platz acht. Oppenrieder war damit Beste der J-17-Athletinnen aus der Kaltenbrunner Trainingsgruppe. Als „ganz okay“ bezeichnete die Gymnasiastin ihr Resultat. Die Schießleistung „war gut“.

Im Gegensatz zu den sonstigen Deutschland-Pokal-Wettbewerben wartete auf die rund 200 Athleten bei der DM noch ein dritter Auftritt, und zwar die Staffeln. Drei Rennen binnen drei Tagen – „das merkt man definitiv“, sagt Oppenrieder. Über die 3 x 6 Kilometer (pro Athlet zwei Schießeinlagen) startete sie mit Hannah Schlickum (SC Hochvogel München) und Anna Jocher (SC Partenkirchen). Oppenrieder musste zwar nachladen, blieb aber – anders als ihre Mitstreiterinnen – ohne Fehler. In der Loipe musste die Eberfingerin den Anstrengungen in den Tagen davor etwas Tribut zollen. „Da hat es schon auslassen“, berichtete sie. Mit ihrer Zeit von 19:59,1 Minuten war sie gar nicht zufrieden. Am Ende wurde das Team „Bayerischer Skiverband II“ Achter. Die Staffel „BSV I“ mit Oppenrieders Trainingskollegin Magdalena Sieglhuber gewann Bronze. Höhepunkte für den Stützpunkt in Kaltenbrunn bei den Titelkämpfen waren vor allem die Goldmedaillen von Lara Vogl (SC Partenkirchen) im Einzel der Jugend 18/19 und von Sven Lohschmidt (SC Willingen) im Sprint der Junioren. „Auch wenn einige Sportler gerade am Schießstand ihr Können nicht zeigen konnten, ist Trainer Bernhard Kröll sehr zufrieden“, so lautete das DM-Fazit des Stützpunktes Werdenfels. 

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