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Bischl ist kein Kompromiss-Kandidat mehr

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So sieht eine EM-Medaille aus: Matthias Bischl mit seinem Goldtaler, den er im Februar 2012 in Osrblie (Slowakei) mit der Staffel gewann. foto: hch/archiv
So sieht eine EM-Medaille aus: Matthias Bischl mit seinem Goldtaler, den er im Februar 2012 in Osrblie (Slowakei) mit der Staffel gewann. foto: hch/archiv

Obersöchering - Vor seinem Start bei der Biathlon-EM am Donnerstag kann Matthias Bischl ruhig schlafen. Er genießt das uneingeschränkte Vertrauen seiner Trainer.

Bischl wird am morgigen Donnerstag (13.30 Uhr) in Otepää in Estland bei der Europameisterschaft - dort sind jedoch keine Biathleten aus dem Weltcup am Start - im Einzelrennen über 20 Kilometer an den Start gehen wird. Denn in diesem Winter läuft kein Deutscher im IBU-Cup die Langstrecke so solide wie der 26-jährige Sportsoldat aus Mittenwald.

Bischl fährt zum ersten Mal zu einer EM mit dem sicheren Gefühl, dass ihm seine Trainer voll und ganz vertrauen. In den vergangenen Jahren war er stets ein Kompromiss-Kandidat gewesen, der es bei Misserfolg schwer hatte, sich gegen die Arrivierten zu behaupten. In diesem Jahr empfiehlt sich Bischl mit Platz acht in der Rangliste des IBU-Cups, mit 209 Punkten ist er derzeit zweitbester Deutscher im wichtigsten Biathlon-Wettbewerb nach dem Weltcup.

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