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Peißenberg nutzt seinen Heimvorteil

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Die Konkurrenz hechelt hinterher: Der Peißenberger Nachwuchsfahrer Jakob Lengger holte sich sowohl in der Bayernliga als auch bei der bayerischen Meisterschaft – ebenso wie seine Schwester Franziska – den Sieg. foto: halmel
Die Konkurrenz hechelt hinterher: Der Peißenberger Nachwuchsfahrer Jakob Lengger holte sich sowohl in der Bayernliga als auch bei der bayerischen Meisterschaft – ebenso wie seine Schwester Franziska – den Sieg. © Halmel

Peißenberg – Ideale Wetterbedingungen und Teilnehmerrekord: Beim BMX-Wochenende auf der Alten Bergehalde in Peißenberg passte einfach alles.

Zum 30-jährigen Bestehen der BMX-Abteilung im MC Peißenberg schafften es die Gastgeber, eine hochkarätige Doppelveranstaltung in der Marktgemeinde auszurichten. „Das ist uns als ersten in Bayern gelungen“, freute sich MCP-Sprecher Martin Rinke über das Bayernliga-Rennen mit 170 Startern sowie einen Tag später die bayerische Meisterschaft mit 192 Teilnehmern. „Das waren Super-Teilnehmerzahlen“, urteilte Rinke.

Für dieses Großereignis hatten sich die Peißenberger auch ein ordentliches Rahmenprogramm – unter anderem mit einer Tombola, einem Laufradrennen und einer Einlage der Alpen-Offroader – einfallen lassen. Auch am 390 Meter langen Kurs gab es gegenüber dem letzten Jahr einige Modifikationen. „Wir haben ein paar Hindernisse geändert“, verriet Rinke. Diese flott und fehlerfrei zu überwinden, war eine Voraussetzung für eine Spitzenplatzierung.

Der Grundstein dafür wurde aber schon beim Start gelegt. Nur die Fahrer und Fahrerinnen, die sich eine gute Position gleich zu Beginn sicherten, hatten gute Chancen, auf einem vorderen Platz das Ziel zu erreichen. Auf der Strecke mit ihren zahlreichen Buckeln und Steilkurven erwies es sich als schwer, sich am Vordermann vorbeizukämpfen. Es sei denn, es gab technische Defekte, wie einen Kettenriss oder einen Sturz. „Davon hatten wir aber sehr, sehr wenige“, berichtete Thomas Deromedis vom MCP.

Die heimischen BMX-Fahrer wussten ihren Heimvorteil auf der bestens präparierten Bahn auch durchaus auszuspielen. In der Bayernliga holten sich Franziska Lengger (U 13) und ihr Bruder Jakob (U 9) erste Plätze. Deren Vater Gerhard Lengger, einer der Stockerlkandidaten in der Altersklasse „Cruiser Senioren II“ fiel dagegen verletzt aus. Bei den Anfängern holten sich Paula Schaberl (U 9) und Markus Wurzinger (U 13) jeweils einen dritten Platz. „Beide sind echte Talente, die werden noch was“, so Rinkes Einschätzung. Ebenfalls Dritter wurde Raffael Ulbrich (U 11), der seine erste Saison als Lizenzfahrer bestreitet.

Bei den bayerischen Meisterschaften schaffte es Newcomer Emil Schaberl (U 7) als Dritter auf das Siegerpodest. Sein Peißenberger Teamkollege Ulbrich (U 11) wurde Vizemeister. Jeweils erste Plätze und damit den bayerischen Titel sicherten sich erneut die Lengger-Geschwichter Jakob (U 9) und Franziska sowie Sebastian Palmberger (Männer 17-29) und Madita Rinke (Juniorinnen).

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