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Aller Anfang ist schwer: Der Weilheimer Youngster Tobias Thumerer belegte in seiner Klasse Rang 13. 
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Rasante Rennen vor stattlicher Kulisse: Etwa 400 Zuschauer verfolgten an den beiden Tagen die Rennen um die bayerische Meisterschaft in der Weilheimer Au. 
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Souveräne Gewinnerin: Die Peißenbergerin Miriam Thumann (re.) dominierte bei den Anfängern der U 11. 

BMX-Meisterschaften in Weilheim

Viele Zuschauer, viele Titel bei Bayerischer

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Zwei Tage lang herrschte bei den bayerischen  Meisterschaften auf den Bahnen des BMX-Teams Weilheim Hochbetrieb.  Die Weilheimer räumten vor heimischer Kulisse groß ab.  Und auch der MC Peißenberg freute sich über  zahlreiche Top-Platzierungen. 

BMX-Team Weilheim

Rundherum zufrieden waren die Verantwortlichen der BMX-Abteilung im MC Weilheim. Als Ausrichter der bayerischen Meisterschaften freuten sie sich über ein „volles Haus“, wie Michael Bruns, Pressesprecher der BMX-Abteilung, berichtete. Etwa 400 Zuschauer zählten die Veranstalter an den beiden Tagen an der Bahn in der Weilheimer Au. Doch auch die sportliche Bilanz zauberte den Weilheimer Verantwortlichen ein Lächeln ins Gesicht. Insgesamt sechs Titel gewannen die Weilheimer bei diesenMeisterschaften.

Den Anfang machte der Jüngste im Team, Fiete Müller, in der Anfängerklasse U 9. „Mit seinen runden, kräftigen Tritten enteilte er der Konkurrenz auf seiner Heimbahn in jedem Lauf“, berichtete Pressesprecher Bruns stolz. Knapper ging es da schon in der Schülerklasse (U 15) zu. Dort hatte Noah Leonhard mit dem Erlanger Sebastian Ort einen ebenbürtigen Konkurrenten. Nach guten Vorläufen mit den Plätzen 1, 1 und 4 rief er auch im Finale eine Topleistung ab und holte seinen ersten bayerischen Titel. Für Leonhards Mutter war es das „schönste Geschenk zum Muttertag“, wie Bruns berichtete.

Bei den Lizenzfahrern gewann Johannes Ambos als Doppelstarter die Altersklasse 17-29 sowohl mit dem klassischen BMX-Rad (20 Zoll) als auch in der Cruiserklasse mit größeren Rädern (24 Zoll). „Ein Phänomen“, war Abteilungsleiter Oliver Rauprich voll des Lobes. Ambos trainiert berufsbedingt kaum noch, aber zu Meisterschaftsrennen könne er dennoch „fast nahtlos“ an seine früheren Leistungen anknüpfen, so Rauprich.

Ihrer Favoritenstellung gerecht wurden Lena Tafertshofer (U 11 weiblich) und Martin Rauprich (U 15). Die beiden Weilheimer Talente, die bereits auf internationalem Niveau fahren, haben „derzeit in Bayern schlicht keine Konkurrenz“ in ihren Altersklassen, so Teamchef Oliver Rauprich. Mit sechs von 29 zu vergebenden Titeln war das BMX-Team aus Weilheim nach Kolbermoor die erfolgreichste Mannschaft bei dieser Meisterschaft.

Zweite Plätze von Anton Bucher (Cruiser 17-29), Michael Simon (Cruiser Senioren II) und Torsten Perlik (Männer 40+) sowie zahlreiche weitere Finalplätze rundeten den sportlichen Erfolg der Gastgeber ab. Am Tag zuvor hatten die Weilheimer bereits den ersten Lauf zur südbayerischen Meisterschaft bestritten und mit fünf Siegen die Mannschaftswertung gewonnen.

MC Peißenberg

Glänzende Laune herrschte auch beim MC Peißenberg. Vor allem die Mädchen polierten die Bilanz gehörig auf. Paula Schaberl (U 13 weiblich) und Trainerin Madita Rinke (Elite Women) schafften den Sprung auf das oberste Treppchen. Titel Nummer drei für Peißenberg ging auf das Konto von Quentin Dionisius (U 9).

Doch auch die Anfänger sorgten für Furore: Lilly Kanter (U 7, Anfänger), mit sechs Jahren die Jüngste, fuhr in ihrer ersten Saison gleich aufs Siegerpodest und wurde Zweite. Miriam Thumann dominierte die Anfängerklasse der U 11 und holte sich souverän den Sieg. „Die beiden sind echte Talente, von denen werden wir in Zukunft noch öfter hören werden“, berichtete Teamsprecherin Simone Schaberl.

Auch die anderen Fahrerinnen der Peißenberger konnten zufrieden sein: Franziska Lengger wurde in der Klasse „Cruiser U 29 weiblich“ Zweite. Bei der weiblichen Jugend fuhr sie als Vierte nur knapp an der Medaille vorbei. Anne Genath (Cruiser Seniorinnen) hielt in allen Läufen gut mit und erreichte den fünften Platz.

Unter großem Jubel fuhren auch drei Väter aufs Stockerl. Pascal Kanter (Cruiser Senioren I) zeigte bei seinem Comeback, dass er nichts verlernt hat. Er sicherte sich den dritten Platz. Michael Schaberl und Günter Hohenwarter (beide Cruiser Senioren III) profitierten „in einem spektakulären Finallauf“, so Pressesprecherin Simone Schaberl, von Fahrfehlern ihrer Konkurrenten. Hohenwarter wurde schließlich Zweiter, Schaberl Dritter.

Knapp am Siegerpodest vorbei fuhren Benedikt Bichlmeyer (U 11) und Jakob Lengger (U 13) als jeweils Vierte. Neuling Jonas Auhorn belegte bei den Männern 17-29 in seinem erst zweiten Rennen einen respektablen fünften Platz. Insgesamt waren 23 Fahrer und Fahrerinnen des MC Peißenberg am Start. 

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