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Bootz will den Spaß zurückbringen

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Neue Gesichter beim Bayernliga-Absteiger: Coach Peter Bootz (re.) mit (v. li.) Co-Trainer Bruno Leitmeier, Marcel Pachebat (ebenfalls vom TSV Oberalting), Ali Ghazi (vom TSV Tutzing) und Markus Steindl (von der SpVgg Kaufbeuren). foto: halmel
Neue Gesichter beim Bayernliga-Absteiger: Coach Peter Bootz (re.) mit (v. li.) Co-Trainer Bruno Leitmeier, Marcel Pachebat (ebenfalls vom TSV Oberalting), Ali Ghazi (vom TSV Tutzing) und Markus Steindl (von der SpVgg Kaufbeuren). © Halmel

Raisting - Nach den Turbulenzen der vergangenen Monate soll beim SV Raisting mit dem neuen Trainer wieder Ruhe einkehren. Peter Bootz, der neue Coach des Bayernliga-Absteigers, will den Spaß zurückbringen.

Seit vergangener Woche rollt beim SV Raisting wieder der Ball. Peter Bootz, der neue Coach des Bayernliga-Absteigers, hat sein Team seitdem viermal zum Training gebeten. „Die Jungs ziehen sehr gut mit“, urteilte der ehemalige Trainer des Kreisligisten TSV Oberalting nach den ersten, sehr intensiven Einheiten. „Wir wollen uns in der Liga stabilisieren und wieder Spaß haben.“ Wenn man gegen den Abstieg spiele und letztlich den Klassenerhalt verpasse, „bleibt der Spaß auf der Strecke“, so Bootz, der seinem Team drei Wochen Pause nach dem letzten Spiel gönnte. „Dann bleiben uns vier Wochen für die Vorbereitung, das ist wenig, aber wir bekommen es hin“, sagt Bootz. Mit dem „Wir“ meint er seinen Co-Trainer Bruno Leitmeier, den er aus Oberalting mit nach Raisting brachte. „Wir sind ein Team, sprechen uns viel ab. Bruno weiß, wie ich ticke“, erklärt Bootz. Neben dem neuen Co-Trainer lotste die Raistinger aber auch noch Marcel Pachebat aus Oberalting zum SVR. Der Stürmer ist neben Ali Ghazi (TSV Tutzing), Markus Steindl (SpVgg Kaufbeuren) und Markus Deiberl (WSV Unterammergau) einer von insgesamt vier Neuzugängen beim Landesligisten. Hinzu kommen Roman Schuster und Kevin Enzi aus der zweiten Mannschaft, die in die erste Garnitur aufrückten. Nach den Abgängen von Pascal Leyer (TSV Kottern), Kevin Swoboda (SV Kinsau), Simon Nutzinger (SV Ohlstadt), Georg Reich (TSV Peißenberg) und Max König (TSV Gilching) umfasst der aktuelle Kader 17 Feldspieler und zwei Torhüter. „Mein Ziel ist 18 plus 2“, verrät Bootz. Den noch freien Platz besetzt voraussichtlich ein in Raisting nicht Unbekannter: Der 30-jährige Mittelfeldspieler Matthias Schelle, zuletzt drei Jahre beim Landesligisten TSV Ottobeuren aktiv, kehrt dem Vernehmen nach zum SVR zurück.

Die Riege der Führungsspieler bleibt unverändert. Dies sind weiterhin Ludwig Huber, Fabian Klingl und Urban Schaidhauf, die dem SVR wie der Großteil der Mannschaft nach dem Abstieg treu geblieben sind. „Die Landesliga ist völlig neu für mich“, räumt Bootz ein. „Ich spüre aber keinen Druck“, sagt der neue Trainer auf Nachfrage. Der alles andere als geräuschlose Abschied seines Vorgängers Robert Färber ist für ihn Schnee von gestern. „Mir ist egal, wer mit wem was hatte. Ich bin hierher gekommen, weil ich Lust auf die Aufgabe hatte“, so Bootz.

Auch Abteilungsleiter Herbert Weichart will nicht mehr zurückblicken. „Die Färber-Geschichte ist abgeschlossen. Wir schauen nach vorn.“ Er hofft, dass dies auch bei den Spielern der Fall ist. „Ich kann aber nicht in deren Köpfe schauen“, so Weichart. Wohin die Reise der Mannschaft in der Landesliga geht, steht für ihn noch in den Sternen. „Nach vier Wochen und sechs Spielen wissen wir mehr“, sagt Weichart. Was das Saisonziel betrifft, übt er sich in Zurückhaltung. „Eine Platzierung geben wir nicht vor, nur mit dem Abstieg wollen wir nichts zu tun haben“, verrät Weichart.

Roland halmel

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