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Absielen zum Absprungpunkt hieß es für Iris Schmidbauer und die anderen Athleten.
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Iris Schmidbauer beim Red Bull Cliff Diving auf den Azoren. Das Foto entstand am finalen Wettkampftag.
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Iris Schmidbauer beim Red Bull Cliff Diving auf den Azoren. Das Foto entstand am ersten Wettkampftag.
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Iris Schmidbauer beim Red Bull Cliff Diving auf den Azoren. Das Foto entstand am finalen Wettkampftag.

High Diving

Schmidbauers unheimliche Sprung-Erfahrung auf den Azoren

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Abseilen zum Sprungpunkt, Springen von echten Felsen - der Cliff-Diving-Event auf den Azoren hielt für Iris Schmidbauer und den Rest der Welt-Elite besondere Herausforderungen parat. 

Sao Miguel - Spektakulär ist es ja immer, wenn sich Iris Schmidbauer aus Pähl und die anderen Top-Klippenspringer aus 20 Metern Höhe und mehr ins Wasser stürzen. Der jüngste Wettbewerb der „Red Bull Cliff Diving“-Serie auf den Azoren (sie gehören zu Portugal) stellte allerdings ein besonderes Highlight dar. 

Das Springen ging auf einer kleinen, dem Ort Vila Franca do Campo vorgelagerten Insel über die Bühne. Die Teilnehmer sprangen dabei nicht nur wie üblich von einer Plattform, sondern auch direkt von Felsen ab. Teilweise mussten sich die Athleten zu ihren jeweiligen Absprungpunkten abseilen. „Das bringt den Sport zurück zu den Wurzeln“, so Schmidbauer in einem Kurz-Video des Veranstalters zu dem Wettbewerb. „Wir springen von echten Klippen. Das macht super Spaß, ist aber auch etwas unheimlich.“ 

Cliff Diving: Schmidbauer als Sechste wieder gut dabei 

Die 24-Jährige, die zuletzt in Thun den internationalen Schweizer Meistertitel gewonnen hatte (wir berichteten), war diesmal etwas weiter von den Podestplätzen entfernt als bei ihren bis dato letzten Auftritten in der „Red Bull“-Serie und beim World-Cup. Mit 258,80 Punkten schaffte Schmidbauer als Sechste unter zehn Athletinnen aber dennoch ein beachtliches Resultat. Den Sieg holte sich Topfavoritin Rhiannan Iffland (326,80) aus Australien vor der Britin Jessica Macaulay (304,70) und der Kanadierin Lysanne Richard (298,30). Bei den Männern gewann der Brite Gary Hunt (420,60). Der Deutsche Manuel Halbisch (215,60) landete auf dem 13. Platz unter 14 Teilnehmern. 

Ein nächster Höhepunkt ist für Schmidbauer die Weltmeisterschaft des Schwimmverbandes FINA in Südkorea. Von 12. bis 28. Juli gehen in Gwangju Wettkämpfe in sechs Disziplinen (Beckenschwimmen, Freiwasserschwimmen, High Diving), Synchronschwimmen, Wasserball, Wasserspringen) über die Bühne. Das Klippenspringen findet von Montag, 22. Juli, bis einschließlich Mittwoch, 24. Juli, statt. Bei der WM 2017 in Budapest belegte Schmidbauer im High Diving bei ihrer ersten WM-Teilnahme den zehnten Platz. Die weiteren Springen in der „Red Bull“-Serie steigen am 14. Juli (Beirut), am 24. August (Mostar) und am 14. September (Bilbao).

Auch das ist interessant:

Iris Schmidbauer dran an der Weltspitze - Bei ihren Wettkämpfen springt sie abwärts, und dennoch geht es für Iris Schmidbauer steil bergauf: Die Klippenspringerin aus Pähl hat sich an die Weltspitze herangeschoben.

Die extreme Welt der Klippenspringer - Der Sprung vom 10-Meter-Brett – eine Heldentat? Nun ja, Klippenspringer wie die Oberbayerin Iris Schmidbauer stürzen sich aus 20 bzw. 27 Metern Höhe ins Wasser.

Auf der Suche nach dem perfekten Impact - Iris Schmidbauer gehörte zu den Klippenspringerinnen, die bei der WM in Budapest ihre Künste zeigten. Was ihr zu einem Top-Platz noch fehlt, weiß sie.

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