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Sie holten jede Menge Spitzenplätze: Die Turniertänzer des SC Huglfing mit (von links) Christine Stein-Köpf, Sonja Beer, Robert Beer, Veronika Gattinger, Ingrid Daffner und Celina Daffner überzeugten in Pisek.
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Am Ende auf einem Podestplatz: Stephanie Laaber (re., mit Christina Laaber ) von den „New Burning Boots“ wurde Dritte in ihrer Konkurrenz. 

„Czech Open“

Veronika Gattinger gelingt der Linedance-Hattrick

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Veronika Gattinger hat es zum  dritten Mal geschafft. Die Linedancerin  vom SC Huglfing siegt souverän bei der „Czech Open“.

Landkreis – In Sachen „Linedance“ tritt neuerdings auch der SC Huglfing in Erscheinung. Mehrere Tanzsportler aus dem Landkreis haben sich dem Verein angeschlossen und bereiten sich dort gezielt auf ihre Turniere vor. Der erste große Auftritt unter neuer Flagge verlief gleich einmal erfolgreich. Bei den „Czech Open“ in Pisek (Südböhmen) landeten zwei von vier Tänzerinnen auf dem Podest. Das von der World Country Dance Federation (WCDF) ausgerichtete Turnier ist das größte seiner Art in Europa. Zur jüngsten Auflage waren mehr als 300 Jugendliche, Frauen und Männer aus 14 Nationen gekommen, die drei Tage lang in verschiedenen Leistungs- und Altersklassen antraten. Nicht zuletzt die gastgebenden Tschechen betreiben intensiv Nachwuchsarbeit: Bei den Jüngsten (bis 9 Jahre) waren immerhin 17 Teilnehmer am Start.

Von den Tänzern aus dem Landkreis sorgte einmal mehr Veronika Gattinger („Gold Newcomer Female“) fürs Top-Ergebnis. Zum dritten Mal hintereinander belegte sie bei einer großen Meisterschaft den ersten Platz. Nach den Siegen bei der EM und den Internationalen Deutschen Meisterschaften war Gattinger auch in Pisek in ihrer Klasse das Maß der Dinge. Ihre sieben Kontrahentinnen ließ sie deutlich hinter sich. Die Tänze „Rise & Fall“, „Cuban“ und „Funky“ gewann Gattinger, die restlichen drei Tänze („Lilt“, „Smooth“, „Novelty“) beendete sie als Zweite. Silber ging an die Schwedin Eleonore Svensson Gritzun, die als Top-Resultate einen ersten Platz („Lilt“) und zwei zweite Ränge („Rise & Fall“, „Cuban“) zu Buche stehen hatte. „Es läuft derzeit sehr gut“, sagte Gattinger. „Mich freut der Titel, denn die Konkurrenz war wirklich stark.“

Christine Stein-Köpf („Silver Intermediate Female“) reiste – wie schon im vergangenen Jahr – mit einer Bronzemedaille von den „Czech Open“ heim. Von den sechs Tänzen gewann sie einen („Funky“) und wurde einmal Zweite („Novelty“). Sonja Beer („Diamond Novice Female“) musste sich aufgrund der vielen Tänzerinnen in ihrer Klasse erst durch Vorrunden kämpfen. Sie qualifizierte sich zunächst nur mit dem „ChaCha“, schaffte es in der zweiten Runde dann mit weiteren vier Tänzen ins Finale. Am Ende wurde Beer Siebte, wobei sie beim „Smooth“ als Dritte überzeugte. Celina Daffner („Adult Newcomer Female“) musste ebenfalls den Weg über die Vorrunden gehen. Sie schaffte es mit allen sechs Tänzen ins Finale, das sie als gute Vierte beendete. Nur zwei Punkte fehlten Daffner, die erst das dritte Mal in der „Newcomer“-Klasse antrat, auf den Bronzeplatz. Ihre beste Wertung war der zweite Rang beim „Novelty“. Ingrid Daffner („Silver Female“), die Mutter von Celina, absolvierte in Pisek ihr viertes Turnier im „Social“ (Breitensport-Bereich). Unter acht Teilnehmerinnen erreichte sie einen für sie guten fünften Platz.

Von den „New Burning Boots“ aus Peißenberg waren zwei Tänzerinnen in Tschechien am Start. Für Christina Laaber („Diamond Newcomer Female“) lief es nicht nach Wunsch, sie musste sich mit einem sechsten Platz unter sieben Starterinnen begnügen. Als bestes Einzelresultat stand für sie der vierte Rang im „Lilt“ zu Buche. Mit einem dritten Platz beendete Stephanie Laaber ihren Auftritt im Breitensport-Turnier. In der „Adult Female“-Klasse setzte sie sich in einem engen Duell um Bronze gegen eine Tschechin durch.

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