Ralf Kaufmann, Lothar und Birgit Kirsch sowie Rüdiger Brand im Ziel beim „Drei Zinnen Alpine Run“ in Sexten.
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Im Ziel gab’s ein grandioses Bergpanorama: (v.l.) Ralf Kaufmann, Lothar und Birgit Kirsch sowie Rüdiger Brand absolvierten den „Drei Zinnen Alpine Run“, der von Sexten aus startete.

LEICHTATHLETIK: Landkreisläufer bei „Drei Zinnen Alpine Run“

Ralf Kaufmann mischt am Berg unter den Besten mit

  • Paul Hopp
    vonPaul Hopp
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15,2 Kilometer und 1333 Höhenmeter - der „Drei Zinnen Alpine Run“ hat es in sich. Auch einige Läufer aus dem Landkreis gingen an den Start. Ein Huglfinger lief in seiner Klasse zu Beginn vorne weg.

Sexten – Bergfest sind sie – das haben Birgit und Lothar Kirsch (beide Post SV Weilheim) sowie Rüdiger Brand und Ralf Kaufmann (beide SC Huglfing) schon oft bewiesen. So gesehen war es keine Überraschung, dass die vier beim „Drei Zinnen Alpine Run“ in Südtirol eine gute Leistung zeigten. Beachtlich waren die Auftritte dennoch, denn die Strecke bei dem Klassiker, der heuer zum 23. Mal ausgetragen wurde, ist sehr anspruchsvoll. Auf den 15,2 Kilometern von Sexten bis zur Dreizinnen-Hütte sind immerhin 1333 Höhenmeter zu überwinden. Schnellster des Landkreis-Quartetts war Ralf Kaufmann.

Drei Zinnen Alpine Run: Ralf Kaufmann Fünfter in seiner Altersklasse

Der Huglfinger kam nach nur 2:14:26 Stunden im Ziel auf über 2400 Metern Meereshöhe an. Damit belegte er in der M55-Klasse den fünften Platz unter 35 Finishern. Zum dritten Rang fehlten lediglich etwas mehr als zwei Minuten. Bei der ersten Zeitmessung an der Talschlusshütte etwa bei Kilometer sechs lag Kaufmann in seiner Klasse in Führung. Er habe wohl auf den letzten drei Kilometern, beim Abstieg von der Büllelejochhütte und dem finalen Aufstieg zur Dreizinnenhütte die entscheidende Zeit für einen Podestplatz verloren, mutmaßte Kaufmann. Ausschlaggebend waren wohl vor allem die Anstrengungen davor. „Wir haben zwar hinauf zur Weilheimer Hütte sowie am Pürschling und Hörnle sehr viel am Berg trainiert, jedoch ist der Aufstieg zur Zsigmondyhütte eine andere Kategorie“, wird er in einer Mitteilung zitiert. Gleichwohl hatte Ralf Kaufmann eine überzeugende Vorstellung geboten, insgesamt landete er auf dem 139. Platz unter 354 Finishern.

Für Rüdiger Brand stoppte die Uhr nach 2:32:01 Stunden. Das bescherte ihm in der M50-Klasse den 35. Platz unter 61 Startern. Birgit und Lothar Kirsch absolvierten den Lauf gemeinsam und überquerten nach 3:16:56 Stunden die Ziellinie. Birgit Kirsch landete in der W50-Klasse auf dem 18. Platz, Lothar Kirsch nahm in der M55-Klasse den 32. Rang ein.

Drei Zinnen Alpine Run: Erstmals siegt ein Österreicher

Was den Gesamtsieg beim „Drei Zinnen Alpine Run“ anging, gab es heuer eine Premiere: Erstmals holte sich ein Österreicher den Sieg. Manuel Innerhofer war der Tagesschnellste unter den rund 580 Frauen und Männern. Mit der Zeit von 1:24:15 Stunden gewann der Sechste der jüngsten Berglauf-Weltmeisterschaft vor dem Italiener Alberto Vender (12 Sekunden zurück) und dem Schweizer Martin Anthamatten (1:23 Minuten zurück). Bester Deutscher war Philipp Zewe aus Nürtingen als Gesamt-Neunter (1:30:25). Bei den Frauen siegte erstmals nach vier Jahren wieder eine Italienerin: Dimitria Theocharis (1:39:58) war am Ende die Schnellste aus der drei Läuferinnen umfassenden Spitzengruppe. Als beste Deutsche überzeugte Dorothee Rogosch (2:11:42/15. Platz) aus Marburg.

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