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Gelungene Turnierpremiere 2020: Cosima von Fircks und „Nymphenburg’s Easy Fellow“ überzeugten beim Auftritt im niedersächsischen Scharnebeck. 

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Cosima von Fircks freut sich über gelungenes Turnier-Comeback

  • Paul Hopp
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Es gibt nicht nur Geisterspiele für Fußballer, sondern auch Geisterturniere für Reiter: An so einem speziellen Wettbewerb nahm Cosima von Fircks teil - und war am Ende hochzufrieden.

Landkreis – Cosima von Fircks war „froh, dass wir mal wieder los konnten“. Die Dressurreiterin vom RC Gut Adelsried, die derzeit auf dem Gestüt Nymphenburg bei Bad Zwischenahn lebt und trainiert, absolvierte jüngst ihr erstes Turnier des Jahres. Der Reit- und Fahrverein Echem-Scharnebeck (Landkreis Lüneburg) hatte zu mehreren Prüfungen geladen. 

Für von Fircks war es ein besonderer Auftritt, denn schon vor dem Lockdown war die 21-Jährige zu einer längeren Zwangspause verdonnert gewesen. Bei einem Trainingsunfall im vergangenen Herbst hatte sie sich an den Rückenwirbeln verletzt. Verlernt hat die bayerische Meisterin der „Jungen Reiter“ aber nichts. Denn bei dem Turnier direkt am Elbe-Seitenkanal gelang ihr ein Sieg in der schweren Klasse.

Cosima von Fircks siegt mit deutlichem Vorsprung

Mit „Nymphenburg’s Easy Fellow“ (Rufname „Eddy“) startete von Fircks in einer S*- Dressurprüfung. Dort gewann das Duo die zweite Abvollteilung mit beträchtlichem Vorsprung. Von Fircks und ihr Westfalen-Wallach erhielten 72,381 Prozent. Das war insgesamt das zweitbeste Resultat aller 40 Paare. Lediglich die Sieger der ersten Abteilung, Tessa Frank (RV Schneverdingen) und „Amaro T“, waren um nur 1,5 Punkte besser. Von Fircks war mit der Performance ihres Pferdes vollauf zufrieden: „,Eddy‘ macht einfach genau da weiter, wo wir vor acht Monaten aufgehört haben.“ Auf die Zweitplatzierten in ihrer Abteilung betrug der Vorsprung satte 21 Zähler.

Turnier fand unter speziellen Auflagen statt

Das Turnier fand durch corona-bedingte Auflagen in einer speziellen Atmosphäre statt. Für jeden, der nicht gerade zum Abreiten oder während der Prüfung auf einem Pferd saß, herrschte Maskenpflicht. Zuschauer waren keine zugelassen, auch auf Siegerehrungen und eine Bewirtung wurde verzichtet. „Bitte selbstständig Verpflegung organisieren“, hieß es in der Ausschreibung.

Cosima von Fircks war außerdem noch mit zwei jungen Pferden in Aktion. Beide hätten „ihr erstes Turnier ganz tapfer“ gemeistert. In der Reitpferdeprüfung für Vierjährige erhielt „Zar von Nymphenburg“ eine Note von 7,4 und schrammte nur ganz knapp an einer Schleife vorbei. Für „Duke of Nymphenburg“ sprang eine 7,2 heraus. „Darauf kann man aufbauen“, so von Fircks.

Auch das ist interessant:

Cosima von Fircks lässt der Konkurrenz keine Chance - Mehrere Wochen hatte Cosima von Fircks pausieren müssen. Bei der bayerischen Meisterschaft gelang der Dressurreiterin nun ein Hattrick – danach packten die Konkurrenten handfest zu.

Sprungbrett für den Reiter-Nachwuchs - Junge Reiter und junge Pferde hatten beim Springturnier des RFV Ammersee ihren großen Auftritt. Der Verein bot der Jugend eine besondere Atmosphäre.

Cosima von Fircks verletzt sich schwer - Das ist bitter: Dressurreiterin Cosima von Fircks (RC Gut Adelsried) muss den Start bei den „Aachen Youngstars“ absagen. Der Grund dafür ist wirklich heftig.

Überraschendes Resultat im Nationenpreis - Erstmals durfte Cosima von Fircks (RC Gut Adelsried) bei einem Nationenpreis antreten. In Ungarn lief es für sie überragend, die Reiterin trotzte sogar Naturgewalten.

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