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Die Gegenwehr war nicht allzu groß: Veronika Melypataki (am Ball) und die Weilheimer Handballerinnen kamen im Heimspiel gegen den TSV Ottobeuren II zu ihrem dreitten Saisonsieg. 

Handball: Bezirksoberliga

Durchatmen nach dem Pflichtsieg

Dieser Sieg war wichtig: Mit dem 27:10 im Heimspiel gegen den TSV Ottobeuren II können die Weilheimer Handballerinnen wieder durchatmen.

Weilheim – Pflichtaufgabe erfüllt und zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verbucht. Das ist das simple Fazit nach dem Heimspiel der Handballerinnen des TSV Weilheim gegen den TSV Ottobeuren II. Die Mannschaft von Trainer Michael Sander ließ dem Vorletzten der Bezirksoberliga, der bisher nur am grünen Tisch Punkte geholt hat, beim 27:10 (18:5) keine Chance. „Mit der Leistung bin ich zufrieden“, resümierte Weilheims Coach Michael Sander nach dem doch erwarteten Sieg. „Die Tore waren auf die Spielerinnen gut verteilt, im Rückraum lief es ganz gut, und phasenweise klappten auch die Gegenstöße.“

Zu den positiven Aspekten des Spiels zählte für Sander darüber hinaus das Comeback von Torhüterin Vroni Bauer, die nach langer Pause in der zweiten Hälfte zum Einsatz kam. Ein wenig musste Sander sein Team aber auch kritisieren: „Auf Außen funktionierte es allerdings nicht so, und wir müssen an der Variabilität bei den Gegenstößen arbeiten.“

Gegen die weitgehend harmlosen Allgäuerinnen dominierte der TSV Weilheim, der ohne Karen Albust und Marina Wichtl antrat, von Beginn an das Geschehen. Nach einer Viertelstunde lagen die Weilheimer Frauen bereits mit 8:1 in Front. Bis zur Pause änderte sich an der Dominanz der Gastgeberinnen nichts, sodass sie ihren Vorsprung auf komfortable 13 Tore ausbauten.

Mit dem deutlichen Polster im Rücken nahmen die Weilheimerinnen in der zweiten Hälfte in der Offensive etwas den Fuß vom Gas. Die Trefferquote ging so zurück. In der Abwehr ließen die Sander-Schützlinge in der fairen Partie (vier gelbe Karten/eine Zeitstrafe) nicht viel anbrennen. „Von Ottobeuren kam in der Offensive aber auch nicht sehr viel“, sagte Sander. Mit dem dritten Saisonsieg verschafften sich die Weilheimerinnen etwas Luft zur Abstiegszone. Der Vorsprung auf Ottobeuren II beträgt vier Punkte.

Statistik: Weilheimer Spielerinnen und Tore: Anita Tratz (5), Katrin Wichtl (4), Sarah Mannefeld (4), Veronika Melypataki (4/2 Siebenmeter), Elisabeth Zwiekopf (3), Luca-Sophie Padberg (3), Birigit Schuster (2), Andrea Wichtl (1), Christine Roth (1), Sabrina Gerold; Tor: Marlene Zwiekopf, Veronika Bauer.

Roland Halmel

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