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Hubert Resch (rechts/Archivfoto) gewann sein Duell klar.

Kegeln: Bezirksoberliga

Auf Hubert Resch ist Verlass - und für Eberfing läuft es weiter märchenhaft

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Die Sportkegler von Gut Holz Eberfing sind weiter die Nummer eins in der Bezirksoberliga. Einen großen Anteil daran hat Hubert Resch, der auch gegen Aschau glänzte.

Eberfing – Auf Hubert Resch können sich die Eberfinger Sportkegler derzeit verlassen. Der Paterzeller holte in den vergangenen fünf Partien jeweils einen Mannschaftspunkt und bestach mit einem Schnitt von 574,4 Holz. Zum zweiten Mal in Folge avancierte Resch für sein Team nun auch zum „Gamechanger“, also zum Akteur, der entscheidend Einfluss auf den Spielausgang hat.

Im Bezirksoberliga-Heimkampf gegen den SV Aschau gewann er im Mittelpaar mit der Tagesbestleistung von 576 Holz sein Duell und nahm seinem Kontrahenten 57 Holz ab. „Das war richtungsweisend“, sagte SKC-Spieler Andreas Gattinger. So feierten die Eberfinger nach einem bis zum Schluss spannenden Spiel einen 6:2-Heimerfolg (3302:3222 Holz). Da Verfolger Penzberg verlor (3:5 gegen Seeshaupt), beträgt der Vorsprung des Tabellenführers nun sieben Spieltage vor dem Saison-Ende satte sieben Punkte. „Wir schreiben das Eberfinger Kegel-Märchen weiter“, freute sich Gattinger.

Gut Holz: Im Startpaar mit 0:2 Punkten zurück

Im Startpaar lief es für die Gastgeber nicht nach Wunsch. Gattinger verlor trotz zweier starker Sätze in der Mitte (148/163) knapp sein Duell gegen Florian Graml. Dieser machte mit einem Neuner kurz vor Schluss noch entscheidend Boden gut. Im anderen Match hatte Tobias Zahler (519) zwar 22 Holz mehr erzielt als sein Gegner, doch da er drei Sätze verloren hatte, ging der Mannschaftspunkt an Thomas Langrieger.

Gut Holz: Resch erst zögerlich, dann bärenstark

Im Mittelpaar brachte Resch die Seinen dann auf Kurs. Nach eher zögerlichem Beginn und einem Satzverlust (122:137) spielte er groß auf (150/166/138). An Reschs Seite holte Helmut Schütz den zweiten Mannschaftspunkt – trotz drei Holz weniger auf dem Konto als sein Gegner.

Gut Holz: Hohes Niveau im Schlusspaar

Im Schlusspaar lieferten sich alle Beteiligten Duelle auf hohem Niveau. Und bis zehn Schub vor Schluss war noch einiges möglich. „Unsere Tendenz ging zwar Richtung Sieg, aber es hätte auch noch ein 4:4 werden können“, sagte Gattinger. Und zwar dann, wenn die Aschauer beide Mannschaftspunkte geholt hätten. Eberfings Eric Kühberger (575) begann ganz stark (161/168). Danach ließ der frischgebackene Eberfinger Ortsmeister etwas nach, sein Konkurrent, Michael Schebesta (565), gewann zwei Sätze. Doch aufgrund der höheren Gesamtholzzahl holte Kühberger den wichtigen dritten Mannschaftspunkt. 

Im anderen Match überzeugte Markus Lindner mit 563 Holz. Sein Kontrahent, Leon Kutschera (560), agierte allerdings auf gleichem Niveau. Entscheidend war der letzte Satz: Dort behielt Lindner knapp die Oberhand (142:140) und holte den Mannschaftspunkt.

Statistik: Eberfing: Andreas Gattinger (550 Holz/2:2 Sätze/0 Mannschaftspunkte), Tobias Zahler (519/1:3/0), Hubert Resch (576/3:1/1), Helmut Schütz (519/3:1/1), Eric Kühberger (575/2:2/1), Markus Lindner (563/2,5:1,5/1). Aschau: Florian Graml (559/2:2/1), Thomas Langrieger (497/3:1/1), Thomas Voigtländer (519/1:3/0), Uli Eibl (522/1:3/0), Michael Schebesta (565/2:2/0), Leon Kutschera (560/1,5:2,5/0).  

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