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Eglfings Dennis Destek ist frustriert: Trotz guter Leistung bringt sein Team gegen Penzberg im Endeffekt doch zu wenig auf den Platz.

ASV beendet immerhin die Torflaute

„Ein knackiges Spiel“: ESV Penzberg lässt Eglfing keine Chance

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Man kann es auch positiv sehen: Nach 438 Minuten gelang den Eglfingern mal wieder ein Tor. Die deutliche Niederlage konnten sie dadurch aber nicht verhindern.

„Wenn du hinten drin stehst, verlierst du eben so ein Spiel“, sagte Eglfings Trainer Dennis Destek hörbar frustriert. Nach der vierten Nullnummer in Folge wird die Lage für den ASV im Kampf gegen den Abstieg immer bedrohlicher. Der ESV hingegen hat sich mit diesem Erfolg vorerst ins gesicherte Tabellenmittelfeld abgesetzt. 

„Das war ein knackiges Spiel von beiden Seiten, Abstiegskampf pur eben“, berichtete Penzbergs Trainer Stefan Korpan. Da war es erstaunlich, dass in dieser sehr kampfbetonten Partie lediglich drei gelbe Karten gezeigt wurden. „Der Schiedsrichter war da eher zurückhaltend. Der hätte ruhig einige Karten mehr zeigen können“, so Korpan. Für den ESV-Coach stand hinterher fest: Der Sieg seines Teams ging auch in der Höhe in Ordnung. 

Es dauerte eine gewisse Zeit, bis der ESV ins Spiel kam, dann aber schlug er zu. Nach einem Foul von Julian Kling verwandelte Kilian Burger den fälligen Elfmeter sicher zum 1:0. „Das war ein reines Geschenk“, so ASV-Coach Destek. Nur fünf Minuten später erhöhte Kling mit einem Volleyschuss nach Flanke von Maximilian Kühberger auf 2:0. Mitte der zweiten Hälfte verkürzten die Eglfinger mit einem Foulelfmeter, der nach Ansicht der Penzberger keiner war, durch Anton Bach auf 1:2. Wirklich in Gefahr geriet der Penzberger Erfolg aber nicht mehr. Nachdem der ESV zwei gute Chancen vergeben hatte, sorgten Tobias Szekeli und Michael Loroff mit ihren Treffern für den 4:1-Endstand. „Wir haben alles probiert“, so Eglfings Destek – doch zu wenig, um zu punkten.

ASV Eglfing - ESV Penzberg 1:4

Tore: 0:1 (26.) Burger (Elfmeter), 0:2 (31.) Kling, 1:2 (72.) Bach (Elfmeter), 1:3 (86.) T. Szekeli, 1:4 (89.) Loroff. Schiedsrichter: Tobias Walter (SV Raisting). Zuschauer: 100.

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