Timmo Weindl (links) brachte die „Eishackler“ gegen Buchloe mit seinem Treffer zum 4:3 auf die Siegerstraße. foto: gronau

"Eishackler" beim 5:3 gegen Buchloe mit toller Moral

Peißenberg - Sie waren fast schon am Boden, doch dann schafften sie noch die Wende. Dank eines fulminanten Schlussdrittels gewannen die "Eishackler" gegen Buchloe mit 5:3 (1:1, 0:2, 4:0).

Nach dem souveränen 5:1-Erfolg in Germering machten es die Peißenberger diesmal sehr spannend, ehe sie die "Pirates" bezwungen hatten und damit "wieder in der Arena um den achten Platz" sind, wie TSV-Pressesprecher Andreas Bauer es formulierte. In einer ungemein flotten Partie, die aufgrund des engen Ergebnisses fast schon Play-off-Charakter hatte, ging Buchloe mit seiner ersten nennenswerten Aktion durch Andreas Widmann gleich in Führung (7.). Gegen die sehr kompakten und körperbetonten Gäste bedurfte es schon einer Überzah, um durch Milan Kopecky zum Ausgleich zu kommen (11.).

Auch im zweiten Abschnitt schenkten sich beide Mannschaften nichts, es wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft. Da erwiesen sich die Buchloer als das etwas cleverere Team. Da kam es fast schon einer Vorentscheidung gleich, als die "Eishackler" nach einem Doppelpack von ESV-Kontingentspieler Sean Muncy mit 1:3 ins Hintertreffen gerieten (24., 40.).

Doch die Peißenberger zeigten im Schlussabschnitt eine großartige Moral - und wurden dafür auch belohnt. Nur 35 Sekunden nach Wiederbeginn - zu diesem Zeitpunkt hatte Peißenberg zwei Mann mehr auf dem Eis - hämmerte Daniel Lenz die Scheibe zum 2:3 in die Maschen. Und als Martin Andrä mit einem Schlenzer zum 3:3 getroffen hatte (49.), war die Partie wieder völlig offen. Danach wogte die Partie hin und her, beide Mannschaften wollten den Sieg. Groß war der Jubel beim Peißenberger Anhang, als Timmo Weindl eine maßgerechte Vorlage von Sebastian Buchwieser zum 4:3 vollendete (59.). Buchloe nahm darufhin seinen Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis - eine vergebliche Maßnahme. Milan Kopecky schnappte zehn Sekunden vor dem Ende sich die Scheibe und schlenzte sie zum 5:3 ins leere ESV-Gehäuse.

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