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Keine Punkte gab es für Lukas Novacek (re./hier im Spiel gegen Schongau) und die „Eishackler“ in Pfaffenhofen.

Peißenberg im Pech: Valentin Hörndl trifft dreimal den Pfosten

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Für die Peißenberger „Eishackler“ lief es alles andere als gut im Auswärtsspiel gegen den EC Pfaffenhofen. Einige Spieler fehlten - und dann kam auch noch Pech im Abschluss hinzu.

Peißenberg – Schon vor der Partie bei den „Eishogs“ des EC Pfaffenhofen lief es nicht gut für die Peißenberger „Eishackler“. Mehrere Spieler mussten verletzungs- oder krankheitsbedingt passen. So fehlten Martin Lidl, Michael Glattenbacher, Florian Höfler, Moritz Birkner und Shamir Baloch. Diverse U-20-Akteure (Luka Bucher, Max Willberger, Andreas Kreutterer) mussten nachrücken. Und dann fiel auch noch der Trainer aus: Simon Mooslechner war krank und konnte nicht mitfahren. Der kürzlich zum Team gestoßene Co-Trainer Martin Drexler war somit als Chef an der Bande gefordert. Diese ganzen Umstände machten es für die Peißenberger zusätzlich schwer – und das bei einem Gegner, der sich derzeit im Höhenflug befindet. Das Auswärtsspiel am Freitagabend ging prompt mit 1:2 (0:1, 0:1, 1:0) verloren.

Im Kampf um einen Pre-Play-off-Platz sieht TSV-Sprecher Andreas Schugg nun den ESC Geretsried als Hauptkonkurrenten an. Beide liefern sich in den noch ausstehenden Partien ein Fernduell. Der erste Platz in der Abstiegsrunde sei wohl schon vergeben, „sollte Pfaffenhofen so weitermachen“, sagte Schugg. Für die Peißenberger „zählen nur noch Siege“, ist Schugg überzeugt.

TSV Peißenberg: Gegentreffer jeweils zu Drittelbeginn

Die Pfaffenhofener konnten sich – wie schon in den Partien davor – auf ihre drei Topscorer verlassen. Nick Endreß, John Lawrence und Jake Fardoe waren an beiden Treffern beteiligt. Beim 1:0 (4.) nutzte Fardoe eine Lücke in der „Eishackler“-Abwehr; Endreß war allein auf weiter Flur und überwand TSV-Torwart Korbinian Sertl. Beim 2:0 (22.) war es Lawrence, der die von Fardoe in Richtung Tor gebrachte Scheibe entscheidend abfälschte.

Was die spielerische und kämpferische Leistung der „Eishackler“ anbelangt, so „kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, berichtete Schugg. „Deshalb wiegt die Niederlage vielleicht auch umso schwerer.“ Vor dem ersten Gegentor waren die Peißenberger schon druckvoll aufgetreten. Danach machten sie offensiv ausgerichtet weiter. Allerdings tue sich das Team „sehr schwer, einen Rückstand aufzuholen“, so Schugg. Hinzu kam ordentlich viel Pech: So traf Valentin Hörndl im Mittelabschnitt dreimal an den Pfosten, der Puck landete dabei aber nie im Netz.

Im Schlussabschnitt rannten die „Eishackler“ weiter an. Dominik Ebentheuer verkürzte auf 1:2 (47.), doch in der Folge ließen die „Eishogs“ keinen weiteren Treffer mehr zu. Die Pfaffenhofener freuten sich am Ende über eine „gute Leistung“, wie sie auf ihrer Facebook-Seite vermeldeten, und den vierten Sieg in Folge.

Statistik: 1. Drittel: 1:0 (3:59) Endreß (Fardoe, Lawrence). 2. Drittel: Lawrence (Fardoe, Kroschinski/4-4). 3. Drittel: 2:1 (46:42) Ebentheuer (Morley, Malzatzki). Strafminuten: Pfaffenhofen 8, Peißenberg 6. Schiedsrichter: Philipp Sintenis; Petr Fiala, Jan Kaderabek. Zuschauer: 146.

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