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Es ist noch gar nicht so lange her: Andreas Brunner war bis August 2016 Trainer des FCP. Mit Brunner schaffte der Verein den Aufstieg in die Bezirksliga.

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FC Penzberg: Brunner macht’s wieder

Auf die Schnelle während der Saison einen Trainer zu finden, ist nicht einfach. Beim FC Penzberg hat sich ein alter Bekannter zur Verfügung gestellt.

Penzberg – Sobald es beim FC Bayern rund geht, fällt sofort der Name „FC Hollywood“. Davon ist der deutsche Rekordmeister in dieser Saison jedoch weit entfernt. Dafür arbeitet der FC Penzberg in dieser Spielzeit kräftig daran, sich diesen Spitznamen zu verdienen. Am vergangenen Donnerstag erklärte Coach Markus Remler nach nur drei Spielen seinen Rücktritt. Hinter vorgehaltener Hand wurde die designierte Vereinsführung, die erst in der kommenden Woche bei der Hauptversammlung gewählt werden soll, als Hauptgrund für den frühzeitigen Abschied genannt. Im Hintergrund sei gegen Remler gearbeitet worden, berichtet ein Insider, der namentlich nicht genannt werden will.

Die drei Niederlagen nach der Winterpause trugen auch nicht dazu bei, dass sich die Situation bei den ambitionierten Penzbergern, die vorn angreifen wollten, beruhigte. Disziplinprobleme bei den nicht ganz einfachen Spielertypen im Team kamen hinzu, sodass Remler die Reißleine zog und sein Amt zur Verfügung stellte. Einen Ersatz fanden die Penzberger aber relativ schnell – mit einem seiner Vorgänger. Andreas Brunner, der von März 2015 bis August 2016 bereits FCP-Trainer war, wird die Mannschaft bis Saisonende betreuen. „Man ist auf mich zugekommen, ob ich helfen kann. Nach kurzer Bedenkzeit habe ich zugesagt“, berichtete Brunner, der damit bei den Penzbergern bereits der vierte Coach in dieser Saison ist. „Es ist viel Unruhe drin. Zuletzt haben die Erfolge und viele Spieler gefehlt, das wird kein leichtes Unterfangen“, räumt Brunner nach zwei Trainingseinheiten mit seinem neuen – oder alten – Team ein. Klar ist, dass er den Job nur bis zum Saisonende machen wird, weil er dann ein Sabbatjahr einlegen und ins Ausland gehen wird.

Bis dahin will er die Wogen glätten und die Mannschaft wieder auf Kurs bringen. Ob dies schon an diesem Samstag beim SV Neuperlach gelingt, wird sich zeigen. Einfach wird die Aufgabe beim Tabellenvierten jedenfalls nicht. „Neuperlach hat eine technisch sehr gute Mannschaft, die neben Aubing und Garmisch zu den spielstärksten der Liga gehört“, sagt Brunner über den Aufsteiger, der von den vergangenen 16 Spielen nur eines verloren hat. Samir Azizi ist nach seiner roten Karte gesperrt, Sepp Siegert jun., Hannes Huber und Sean Erten fehlen verletzt. In den Kader kehren Christos Tsigouriotis, Denny Krämer, Marco Hiry und Uesame Yerli zurück.

Zum Spiel: Anstoß: Samstag, 15.30 Uhr, Bezirkssportanlage an der Bert-Brecht-Allee in München-Neuperlach. FC Penzberg: Salcher – Schneeweiss, Graf, Wiedenhofer, F. Verep, Fytanidis, Leiß, Hiry, Klaus, Krämer, T. Verep/Tiedt, Menzil, Tsigouriotis, Carr, Vogel

Text: Roland Halmel

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