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Ein Lächeln geht immer: Steffen Frühauf vom Post SV Weilheim auf der anspruchsvollen Radstrecke des „Transvorarlberg“-Triathlons. Auf den 93 Kilometern waren rund 2000 Höhenmeter zu absolvieren.

Triathlon

Frühaufs Husarenritt durch Vorarlberg

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Der „Transvorarlberg“ ist ein Triathlon mit einer besonders harten Radstrecke. Die ist wie gemacht für Steffen Frühauf, der ein Top-Ergebnis erzielte.

Weilheim-Schongau – Steffen Frühauf hat schon an zahlreichen berühmten Triathlon-Wettbewerben teilgenommen. 2014 war er sogar bei der Ironman-WM auf Hawaii am Start. Insofern bedeutet es schon etwas, wenn er über den „Transvorarlberg“ sagt: „Für mich ist das eines der spektakulärsten Rennen.“

Spektakulär war auch die Leistung, die der Athlet vom Post SV Weilheim bei der jüngsten Auflage zeigte. Der Polizist und zweifache Familienvater absolvierte die Mitteldistanz (1,2 Kilometer Schwimmen/93 Kilometer Radfahren/12 Kilometer Laufen) in 4:23:18 Stunden. Damit belegte er in der Gesamtwertung den 18. Platz unter 264 Frauen und Männern. In der Altersklasse M-35 erreichte Frühauf als Dritter gar das Podest. Für den dritten Rang bekam er einen Startplatz für „Der Weiße Ring“ – ein Skirennen am Arlberg über 21,7 Kilometer und 5439 Höhenmeter bergab.

Beim „Transvorarlberg“ ging es auf der Radstrecke und beim Laufen vornehmlich bergauf. Der Triathlon ist ein sogenannter One-Way-Wettbewerb. Das heißt, es geht nur in eine Richtung. Der Start erfolgt in Bregenz, das Ziel liegt in Lech am Arlberg. Das Schwimmen geht im Bodensee über die Bühne. Direkt an der an der Bregenzer Festspielbühne führt die Strecke vorbei. Frühauf, der Schwimmen eher nebenbei trainiert, überraschte mit der Zeit von 18:56 Minuten (18. Platz). Seinen Fokus hat der 37-Jährige heuer aufs Radfahren gelegt. Jeden Tag radelt er von seinem Wohnort Utting zu seiner Dienststelle in Wolfratshausen. Dieses Training war für den „Transvorarlberg“ genau das Richtige, denn die Radstrecke hat es in sich. Auf den gut 90 Kilometern sind rund 2000 Höhenmeter zu bewältigen. Von Bregenz geht es nach Doren, Lingenau und Schoppernau und über den 1675 Meter hohen Hochtannbergpass bis nach Lech am Arlberg. „Ich bin froh, dass mich Steffen nicht zu dem Rennen überreden konnte“, sagte Post-SV-Sprecher Wolfgang Weinmann mit einem Augenzwinkern. Frühauf absolvierte die Radstrecke in 3:11:01 Stunden. „Dieses Jahr waren es nicht nur die Höhenmeter, sondern auch Temperaturen um vier Grad Celsius am Hochtannbergpass, die den Radpart zur besonderen Herausforderung machten“, berichtete der Post-SV-Athlet.

In Lech stand dann noch ein Lauf dem Programm, der „nicht zu unrecht als Trailrun bezeichnet wird“, so Frühauf. Die 6-Kilometer-Runde, die zweimal zu absolvieren ist, führt teilweise über Wanderwege und kurze, steile Passagen bergauf und bergab. „Einen Rhythmus zu finden, das lässt die Streckenführung kaum zu“, sagte Frühauf. Er war mit der Zeit von 58:10 Minuten dennoch flott unterwegs. Damit verteidigte er einen knappen Vorsprung vor dem Vierten in der M-35-Klasse, Stefan Schneider (RC Allgäu), der fünf Sekunden langsamer war. Über seinen Spitzenrang freute sich Frühauf, sagte aber auch: „Viel wichtiger als das Ergebnis sind bei diesem Rennen die Eindrücke, die man erleben darf.“

Schnellster Mann beim „Transvorarlberg“ war Sebastian Neef (Tristar Regensburg), 2017 deutscher Vizemeister auf der Langdistanz, mit der Zeit von 3:42:14 Stunden. Als erste Frau lief Profi Bianca Steurer (Tri Dornbirn) nach 4:13:32 Stunden über die Ziellinie.

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