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Antdorfs Florian Calliari (2.v.l.) im Duell mit Nr 19 Tobias Habersetzer (links, weißes Trikot).
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Habahcs Felix Habersetzer (2.v.r.) im Zweikampf mit Antdorfs Uesame Yerli.
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Lass dich umarmen: Christian Radiske (vorn Mitte) hat soeben mit einem regelrechten Kunstschuss das 1:0 erzielt.

Fussball: Kreisliga 1

Favoritensieg im Derby

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Das Derby zwischen Antdorf und Habach am Freitag endete dem Ergebnis nach knapp, hatte aber einen klaren Sieger. Gleich zu Beginn gab‘s ein Traumtor.

Antdorf - Derbys sollen angeblich eigene Gesetze haben, doch ist das dem ASV Habach einfach wurscht. Die Truppe von Trainer Martin Wagner ging am Freitagabend als Favorit ins Nachbarduell mit dem ASV Antdorf - und wurde dieser Rolle auch gerecht, ließ keine Überraschung zu. Mit 2:1 (1:0) setzten sich die Habacher vor rund 400 Zuschauern auswärts durch und festigten damit ihre Spitzenposition in der Kreisliga 1. Der stark ersatzgeschwächte ASV Antdorf kämpfte und zog sich achtbar aus der Affäre, hatte aber keine wirkliche Chance auf eine Sensation.

Die Gäste aus Habach machten von Beginn an Druck. Mit einem echten Traumtor - einem 30-Meter-Schuss genau ins Kreuzeck - sorgte Christian Radiske für die 1:0-Führung des Tabellenführers (9.). Habach kontrollierte weiter das Geschehen und hatte weitere Möglichkeiten. Mitte der ersten Hälfte dann die Ausgleichschance für Antdorfs, doch der Schuss des freistehenden Luca Wanhöfer geriet zu schwach (24.). Kurz nach dem Wiederanpfiff setzte sich Felix Habersetzer gekonnt auf der linken Seite durch, seine Hereingabe verwandelte Martin Leiß zum 2:0 (48.). Antdorf war bemüht, kam aber kaum zu Chancen. Die Gäste agierten weiter mit viel Tempo. In der Schlussminute verkürzte Antdorfs Manuel Diemb auf 1:2. Der Habacher Erfolg geriet aber nicht mehr in Gefahr.

„Es war ein sehr überzeugender Sieg und eines der besten Spiele, die wir abgeliefert haben“, sagte Habachs Coach Martin Wagner. „Aktuell haben wir einen guten Kader. Wir haben 16 gute Leute, man kann sich auf alle verlassen.“ Für Antdorfs Trainer Jürgen Staiger war es „ein verdienter Sieg der Habacher“. Die Antdorfer waren - auch durch die zwei roten Karten zuletzt - stark ersatzgeschwächt. „Wir haben das reingeworfen, was wir konnten“, zollte Staiger seinen Mannen Respekt. „Die Moral hat gestimmt. Nun müssen wir schauen, dass wir uns wieder sammeln.“

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