Durchsetzungswillig: Der FC Penzberg (re., hier Maxi Kalus) gewann das entscheidende Halbfinale gegen den SV Wielenbach mit 3:1. foto: halmel

FC Penzberg hält dem Druck stand

Penzberg - Der FC Penzberg fährt zum Hallen-Zugspitzfinale. Der A-Klassist präsentierte sich in eigener Halle sehr nervenstark.

Zwei Mannschaften aus dem Landkreis im Zugspitzfinale - das gab es schon lange Zeit nicht mehr. Nach dem Bayernligisten Raisting, der in Peiting siegte, holte sich auch der FC Penzberg das begehrte Ticket. In der heimischen Wellenbadhalle landete der A-Klassist auf dem zweiten Platz. Damit ist der FCP am kommenden Sonntag in Fürstenfeldbruck unter den acht besten Teams aus dem Kreis.

„Ziel erreicht“, atmete FCP-Spielertrainer Jürgen Seifert nach dem 3:1 im Halbfinale gegen den SV Wielenbach auf. Seine Truppe, die zwar die unterklassigste Mannschaft des Turniers stellte, aber von fast allen Konkurrenten als Favorit genannt worden war, hielt dem Druck stand. „Wir haben ja auch einige gute Fußballer“, schmunzelte Seifert. Das spiegelte sich auch bei der Wahl des besten Spielers und Torhüters wider. Franz Fischer und Schlussmann Sebastian Steckermaier bekamen die meisten Stimmen der teilnehmenden Teams.

Der FCP startete auch gleich furios ins Turnier. Mit 6:0 fegte die Seifert-Truppe den SV Ohlstadt (Kreisliga) vom Parkett. „Da haben sie Fußball zelebriert“, zeigte sich Spielleiter Erhard Mach nach der Vorstellung begeistert. Gegen die Kreisligisten TSV Oberalting (4:3) und TSV Murnau (1:1) lief es dann nicht mehr ganz so rund. Dennoch blieben die Penzberger ungeschlagen. „Oberalting war ein schwerer Gegner, und gegen Murnau hat ein bisschen die Laufbereitschaft gefehlt , sagte Seifert. Im letzten Vorrundenspiel ließ der FCP dann gegen den TSV Weilheim (Kreisklasse) mit einem 4:0-Erfolg nichts anbrennen.

Das Überraschungsteam der Endrunde war der SV Wielenbach, der es bis ins Halbfinale schaffte. „Das war mehr, als wir uns erwartet hatten“, so Wielenbachs Trainer Roland Perchtold. „Das war fußballerisch eine deutliche Steigerung gegenüber der Vorrunde. Insgesamt spielt die Mannschaft richtig gut.“

Im Halbfinale bekamen die Wielenbacher mit den FC Penzberg allerdings einen großen Brocken vorgesetzt. Der SVW ließ sich davon aber nicht beeindrucken und ging sogar mit 1:0 in Führung. In der Folge standen die Wielenbacher aber unter Dauerbeschuss der Penzberger, die mit 3:1 das Halbfinale gewannen. „Wir waren anfangs etwas verkrampft“, sagte Seifert. Sei’s drum: Mit dem Finaleinzug war die Qualifikation zur Zugspitzmeisterschaft geschafft. Im Endspiel war gegen die DJK Waldram allerdings die Luft raus, der FCP verlor das letztlich bedeutungslose Spiel mit 1:6.

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