Dieses Duell gibt’s auch kommende Saison: Die Frauen des BSC Oberhausen (in weißen Trikots) und des TSV Weilheim gehen weiterhin in der Bezirksoberliga auf Torejagd. 
+
Dieses Duell gibt’s auch kommende Saison: Die Frauen des BSC Oberhausen (in weißen Trikots) und des TSV Weilheim gehen weiterhin in der Bezirksoberliga auf Torejagd. 

Handball: Ligeneinteilung für die Saison 2020/21 steht

Für die Bezirksoberliga-Teams wird‘s anstrengend

  • vonRoland Halmel
    schließen

Keine Absteiger, dafür jede Menge Aufsteiger: Auf die Handball-Mannschaften aus dem Landkreis wartet eine anstrengende Saison.

Landkreis – Langsam kehrt auch bei den Handballern im Landkreis wieder so etwas wie Normalität ein. Ab sofort ist Training mit Körperkontakt wieder erlaubt. Zudem wissen die Vereine jetzt, mit wem sie es in der kommenden Saison zu tun haben werden.

Die Einteilung der Ligen im Bezirk „Alpenvorland“ stand in diesem Jahr stark unter dem Einfluss der Corona-Pandemie. Diese hatte ein frühzeitiges Saisonende zur Folge, wodurch der Bayerische Handball-Verband (BHV) beschloss, dass es keinen Abstieg geben wird. Lediglich auf freiwilliger Basis gab es eine Rückstufung in einer tiefere Liga, wie beispielsweise bei denPeißenberger Frauen. Sie verließen die Bezirksoberliga, die aufgrund von drei Aufsteigern auf 14 Mannschaften angewachsen ist. Zu den zwei Landkreisvertretern TSV Weilheim und BSC Oberhausen gesellte sich mit dem TSV Schongau ein dritter dazu. Die beiden Bezirksligen, die Peißenbergerinnen wurden in die Gruppe Ost eingeteilt, schrumpften dagegen auf acht Teams zusammen.

Handball: Männer des TSV Weilheim bekommen es in der Bezirksoberliga wieder mit Murnau zu tun

Bei den Männern ist die Bezirksoberliga ebenfalls auf 14 Teams angewachsen. Der TSV Weilheim bekommt es künftig wieder mit dem TSV Murnau zu tun. Der Rivale vom Staffelsee holte den Titel in der Bezirksliga und schaffte dadurch den Sprung in die Bezirksoberliga. Die zweite Weilheimer Herren-Mannschaft ist weiterhin in der Bezirksklasse Ost. Bei den Frauen ist in der Bezirksklasse „außer Konkurrenz“ für die Saison 2020/21 beim TSV Peißenberg eine zweite Mannschaft angemeldet.

Handball: Dem TSV Weilheim stehen die Hallen fürs Training noch nicht zur Verfügung

Mittwoch, 8. Juli: Dieses Datum werden sich viele Sportler, darunter auch die Handballer, rot im Kalender eingetragen haben. An dem Tag endete die fast viermonatige Durststrecke, in der aufgrund der Corona-Pandemie jeglicher Körperkontakt verboten war. Damit kehrt beispielsweise bei den Weilheimer Handballern langsam wieder die Normalität zurück. Wobei von normal noch nicht wirklich die Rede sein kann: „Wir hatten noch kein Hallentraining, obwohl das ja schon seit ein paar Wochen erlaubt ist“, berichtet Teamsprecher Lukas Schwendele. Die Jahnhalle, die angestammte Trainingsstätte der Handballer, steht nach wie vor nicht zur Verfügung. „Und in der Hardtschulhalle haben wir nur am Samstag Trainingszeiten bekommen“, so Schwendele weiter. Das sei im Sommer wegen der Freizeitgestaltung der Spieler „etwas schwierig“, sagt der TSV-Teamsprecher.

Handball: Weilheim war auch in der Coronakrise nicht untätig

Das Team von Coach Gerhard Becker war während der Coronakrise dennoch nicht untätig. Im März und April hielten sie sich die Spieler mit Laufen und Radeln fit. „Dabei hat uns eine Team-App unterstützt“, erzählt Schwendele. Seit den ersten Lockerungen trifft sich die Mannschaft zweimal die Woche zum gemeinsamen Training im Freien. Laufeinheiten im Hardt und am Gögerl wechseln sich dabei ab mit Kraft-, Koordinations- und Stabilisationsübungen auf dem Hartplatz an der Hardtschule. „Seit zwei Wochen können wir jetzt auch wieder mit dem Ball trainieren,“ sagt Schwendele.

Zu den Trainingsinhalten kommen jetzt auch wieder die Übungen mit Körperkontakt dazu, was Spieler und Trainer freut. Für das Hallentraining schaut es aber nach wie vor schlecht aus, da die Trainingshallen vermutlich erst im September wieder zur Verfügung stehen. „Handballtechnisch ist das schon ein großes Problem“, räumt Schwendele ein.

Auch das ist interessant:

Das Ende einer fast dreijährigen Leidenszeit - Fußballer Johannes Franz steht dem Bezirksligisten SV Raisting auch als Spieler wieder zur Verfügung

Sportlich und finanziell eine Herausforderung - Keglerinnen des FC Seeshaupt steigen in die 2. Bundesliga auf

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bogenschütze Georg Heiland schießt Weltrekord
Bogenschütze Georg Heiland schießt Weltrekord
Ulrich Kranz behält die Nerven - und die SG Raisting jubelt am Ende
Ulrich Kranz behält die Nerven - und die SG Raisting jubelt am Ende
Große Vorfreude aufs Rennen, auch wenn Zuschauer fehlen
Große Vorfreude aufs Rennen, auch wenn Zuschauer fehlen
Spektakel im Gelände: Robert Sirch bleibt auch ohne Uhr in der Zeit
Spektakel im Gelände: Robert Sirch bleibt auch ohne Uhr in der Zeit

Kommentare