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Gingen nicht immer so entschlossen zu Werke: Die Oberhausenerinnen (in weißen Trikots, hier Elisabeth Vincenzi beim Wurf sowie Irmi Dittel) agierten vor allem in der ersten Hälfte leichtsinnig und waren abschlussschwach.

Handball: Bezirksliga

Oberhausen überzeugt erst nach der Pause

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Alles andere als meisterlich präsentierten sich die Oberhausener Handballerinnen gegen Oberstaufen vor der Pause. Dann aber wurde es erheblich besser. 

Oberhausen – Kein Spaziergang war die Heimpartie der Bezirksliga West für die Handballerinnen des BSC Oberhausen gegen den TSV Oberstaufen. Gegen die kampfstarken Allgäuerinnen machten die BSC-Frauen den 21:14 (8:7)- Erfolg erst durch eine Steigerung in der zweiten Hälfte möglich. „Wir hatten in der ersten Hälfte einige Probleme beim Torabschluss und beim Timing in der Verteidigung“, bekannte BSC-Sprecherin Alexandra Vincenzi.

Das Fehlen von Veronika Rohr, Susanne Feldl und Carina Köberlein sowie die nur sporadischen Einsätze der angeschlagenen Theresa Nutzinger taten ein Übriges, dass der BSC zwischendurch komplett den Faden verlor. Die nur in kleiner Besetzung angereisten Gäste machten so aus einem Drei-Tore-Rückstand kurz nach dem Wechsel den 8:8-Ausgleich (32.). „Wir haben das Spiel leider unnötig chaotisch gestaltet“, gestand Vincenzi nach der verkorksten ersten Hälfte, in der sich ihr Team viele Ballverluste leistete und schwach im Abschluss war.

Die deutlichen Worte von Trainerin Karin Feistl in der Kabine zeigten dann aber Wirkung. In der zweiten Hälfte lief es in der BSC-Offensive wieder rund. Mit sechs Treffern in Folge setzten sich die Oberhausenerinnen deutlich auf 15:8 ab (44.). Dieser Vorsprung gab den Gastgeberinnen in der Schlussphase die nötige Sicherheit, um die Oberstaufenerinnen bis zum Schluss erfolgreich auf Distanz zu halten.

Mit diesem Arbeitssieg zog das BSC-Team vor der Hauptversammlung der Abteilung am morgigen Freitag (19 Uhr, Gasthaus Stroblwirt) in der Tabelle an der spielfreien SG Kaufbeuren/Neugablonz wieder vorbei. Die Allgäuerinnen haben bei einem Spiel weniger aber nur einen Punkt Rückstand. 

Oberhausens Spielerinnen und Tore: Elisabeth Vincenzi (5/1 Siebenmeter), Regina Weingand (3), Irmi Dittel, Eva Benedikt (je 3), Simone Schüller (3/3), Kaya Richter (2), Magdalena Reindl (1), Theresa Nutzinger (1), Veronika Salcher, Christine Lautenbacher; Torhüterinnen: Michaela Scheffel, Karin Feistl

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