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Ausgebremst: Die Oberhausener Handballerinnen (in weißen Trikots, hier Simone Schüller) mühten sich nach Kräften, am Ende mussten sie sich aber knapp geschlagen geben.

Handball: Bezirksoberliga

Oberhausen kämpft aufopferungsvoll, aber vergebens

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Bei Partien der Oberhausener Handballerinnen ist Spannung garantiert. Auch im Heimspiel gegen Unterpfaffenhofen-Germering setzten die BSC-Frauen zu einer Aufholjagd an.

Oberhausen – Mit Aufholjagden kennen sich die Handballerinnen des BSC Oberhausen aus. Beim Derby gegen Weilheim in der vergangenen Woche schafften sie es, nach einem Rückstand noch zu gewinnen. Im Heimspiel gegen den SC Unterpfaffenhofen-Germering gelang dies nicht: Am Ende hatten die aufopferungsvoll kämpfenden BSC-Frauen gegen den Tabellendritten mit 22:23 (12:13) verloren. „Ein Unentschieden wäre verdient gewesen“, so Trainerin Andrea Daisenberger, die einem durchaus möglichen Punktgewinn gegen einen starken Gegner nachtrauerte. „Wir haben es aber letztlich selber verspielt“, sagte sie und spielte auf mehrere vergebene Chancen und leichtfertige Ballverluste an.

Handball: Hohes Tempo und viele Tore in der Anfangsphase

Beide Teams legten in der Anfangsphase ein hohes Tempo vor. In neun Minuten fielen bereits elf Treffer, wobei die Führung dreimal wechselte. Danach nahmen beide Mannschaften den Fuß etwas vom Gas. Dennoch blieb die Partie umkämpft und ausgeglichen. In der Schlussphase der ersten Hälfte gab es eine Serie von Strafwürfen auf beiden Seiten. Mit der Sirene schafften die Gäste die neuerliche Führung.

Handball: Oberhausen kann Rückstand nicht mehr ganz aufholen

Den Vorsprung bauten sie nach der Pause auf drei Treffer aus, weil sich die Oberhausenerinnen im Positionsangriff schwer taten. Ihre Stärke, den schnellen Gegenstoß, konnten die BSC-Handballerinnen erst gar nicht ausspielen, weil sich die Gäste in der Offensive kaum einmal Ballverluste erlaubten. Nach dem 17:20 (51.) mobilisierten die BSC-Frauen, die nicht in Bestbesetzung antreten konnten, die letzten Reserven. Mit einem Siebenmeter-Doppelpack brachte Susi Feldl die Gastgeberinnen heran und wenig später erzielte sie ausd dem Feld den umjubelten 21:21-Ausgleich (55.). Die Unterpfaffenhofenerinnen, die erst zwei Tage zuvor das Spitzenspiel gegen Tabellenführer Würm-Mitte II bestritten hatten, ließen sich davon aber nicht beirren und antworteten mit zwei Treffern. Oberhausen kam 90 Sekunden vor der Sirene lediglich noch zum Anschlusstor durch Eva Benedikt. 

Oberhausens Spielerinnen und Tore: Susi Feldl (9/7 Siebenmeter), Eva Benedikt (3), Regina Weingand (3), Elisabeth Vincenzi (3/1), Irmi Dittel (2), Simone Schüller (1), Christine Lautenbacher (1), Carina Köberlein, Magdalena Reindl, Kaya Richter; Torhüterin: Michaela Scheffel.

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