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Oberhausen zu übereilt und zu ungenau

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Von: Roland Halmel

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Nach vorn lief nicht viel: Die Oberhausenerinnen (in weißen Trikots, hier Theresa Nutzinger, li.) erzielten gegen Mindelheim nur 15 Tore. © Gronau

Im Duell der Oberhausener Handballerinnen gegen Mindelheim demonstrierten beide Mannschaften, warum beide zu den eher offensivschwachen Teams der Liga zählen.

Oberhausen – Vier Mannschaften in der Frauen-Bezirksoberliga fallen, was die Trefferausbeute betrifft, gegenüber der Konkurrenz etwas ab. Beim Heimspiel des BSC Oberhausen gegen den TSV Mindelheim standen sich zwei von ihnen im direkten Duell gegenüber. Die bescheidene Torausbeute der beiden abwehrstarken Teams verwunderte deshalb nicht. Nur 32 Treffer fielen bei der knappen 15:17 (7:7)- Niederlage der BSC-Frauen, die damit als Tabellenzehnter weiterhin mitten im Abstiegskampf stecken. „Das Spiel hätten wir nicht verlieren müssen, weil wir bestimmt nicht die schlechtere Mannschaft waren“, zeigte sich BSC-Teamsprecherin Alexandra Vincenzi nach der vierten Niederlage in Folge enttäuscht. „Unsere Abschlüsse waren oft zu übereilt und ungenau.“

Handball: Oberhausen fehlt es zunächst an der nötigen Konzentration

Zu Beginn kam auch noch Nervosität dazu. Dadurch fehlte es an der nötigen Konzentration. Der Tabellensechste, der nur mit acht Feldspielerinnen angereist war, tat sich aber auch schwer. In der ausgeglichenen ersten Hälfte, in der die Führung mehrfach wechselte, konnte sich kein Team große Vorteile herausspielen.

Handball: Oberhausen zu Anfang der zweiten Hälfte stabiler

Nach der Pause steckten die BSC-Frauen einen Zwei-Tore-Rückstand gut weg. „Die Mannschaft wirkte stabiler“, so Vincenzi. Regina Weingand und Elisabeth Vincenzi, die zusammen neunmal trafen, brachten die Gastgeberinnen auch wieder in Front. In der Folge ging die Torausbeute der Oberhausenerinnen jedoch wieder in den Keller. Mit drei Treffern in Folge setzten sich die Gäste daraufhin ab. BSC-Torfrau Michaela Scheffel parierte danach zwei Siebenmeter und verhinderte damit die Entscheidung. Die Gastgeberinnen schafften so den 14:14-Gleichstand (50.). In den letzten zehn Minuten klappte in der BSC-Offensive aber nicht mehr viel. Ein einziges Tor, resultierend aus einem Strafwurf, war zu wenig, um den keineswegs überragenden Gegner zu bezwingen. 

Oberhausens Spielerinnen und Tore: Elisabeth Vincenzi (5/3 Siebenmeter), Regina Weingand (4), Susi Feldl (2), Simone Schüller, Kaya Richter, Irmi Dittel (1), Magdalena Reindl (1), Eva Benedikt, Theresa Nutzinger, Carina Köberlein, Christine Lautenbacher, Anna Lautenbacher; Torhüterinnen: Michaela Scheffel, Christina Weingand.

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