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Der ganz große Wurf wollte nicht gelingen: Weilheims Frauen (hier Elisabeth Zwiekopf am Ball) mussten sich trotz überzeugender Leistung gegen die HSG Würm-Mitte II geschlagen geben.

Handball: Bezirksoberliga

Weilheim bietet dem Tabellenführer Paroli, die Belohnung bleibt aber aus

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Bis kurz vor Schluss durften die Handballerinnen des TSV Weilheim gegen Tabellenführer Würm-Mitte II von einem Punktgewinn träumen, ehe ein Doppelschlag des Gegners für klare Verhältnisse sorgte.

Weilheim – Es fehlte nicht viel zu einer Überraschung: Die Handballerinnen des TSV Weilheim mussten sich dem ungeschlagenen Bezirksoberliga-Tabellenführer HSG Würm-Mitte II nur denkbar knapp mit 19:21 (9:11) geschlagen geben. „Wir haben nur wenige Gegenstöße zugelassen und unsere Abwehr war bärenstark“, urteilte TSV-Trainer Michael Sander. Der Spitzenreiter war in der Jahnhalle deutlich unter seinem bisherigen Toreschnitt von 28 geblieben. „Wobei ich schon überrascht war, dass wir so gut mithalten konnten“, so Sander, der in dieser Partie auf seine Spielmacherin und sichere Siebenmeterschützin Andrea Pruy verzichten musste.

Handball: HSG Würm-Mitte II läuft in Weilheim ohne gelernte Torhüterin auf

Aber auch die Reserve des Bayernligisten aus dem Würmtal lief nicht in stärkster Besetzung auf. Unter anderem fehlte eine gelernte Torfrau, sodass bei der HSG eine Feldspielerin den Kasten hütete. Die junge Mannschaft aus dem Würmtal startete überaus schwungvoll. Nach acht Minuten lagen die Gäste bereits mit drei Toren in Front. Die TSV-Frauen ließen sich davon aber nicht beirren. Katrin Wichtl und Lea Stadler sorgten mit ihren Treffern für den 8:8-Ausgleich (23.).

Handball: Würm-Mitte nutzt eine Schwächephase des TSV Weilheim kurz vor der pause eiskalt aus

Eine Schwächephase der Weilheimerinnen unmittelbar vor und nach der Pause nutzte die HSG-Reserve dann, um sich mit vier Toren abzusetzen. Ein Viererpack von Elisabeth Zwiekopf innerhalb von gut sieben Minuten brachte die TSV-Frauen, bei denen die beiden Torhüterinnen Marlene Zwiekopf und Veronika Bauer ein sicherer Rückhalt waren, aber wieder auf Schlagdistanz heran. Bis zum 18:19, erzielt durch einen ihrer insgesamt drei sicher verwandelten Siebenmeter von Sarah Mannefeld (58.), lag ein Punktgewinn für die Weilheimerinnen in Reichweite. Ein Doppelschlag der Gäste in der vorletzten Minute brachte dann aber die Entscheidung zu Gunsten des Tabellenführers. 

Weilheims Spielerinnen und Tore: Elisabeth Zwiekopf (5), Sarah Mannefeld (5/3 Siebenmeter), Katrin Wichtl (3), Lea Stadler (2), Anne Apelt (1), Anita Tratz (1), Veronika Melypataki (1), Annika Sparlinek (1), Franziska Klang, Karen Albust; Torhüterinnen: Marlene Zwiekopf, Veronika Bauer.

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