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Klare Worte von Oberhausens Teamsprecherin Alexandra Vincenzi: „Das war desolat“

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Von: Roland Halmel

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Unsanft gelandet: Oberhausens Frauen (in weißen Trikots, hier Elisabeth Vincenzi im Heimspiel gegen Weßling) zeigten im Gastspiel in Ottobeuren eine schwache Leistung und verloren verdient. © Ralf Ruder

Vom Ergebnis her war die Partie der Oberhausener Handballerinnen gegen Ottobeuren gar nicht mal so schlimm. Teamsprecherin Alexandra Vincenzi fällte dennoch ein vernichtendes Urteil.

Oberhausen – Auch in der zumindest der Papierform leichtesten Aufgabe in den vergangenen Wochen schafften es die Handballerinnen des BSC Oberhausen nicht, ihre Negativserie in der Bezirksoberliga zu stoppen. Im Kellerduell beim TSV Ottobeuren, der vor diesem Duell noch punktgleich mit dem BSC war und den sie im ersten Vergleich mit 19:17 bezwungen hatten, mussten sich die Oberhausenerinnen mit 21:23 (9:11) geschlagen geben. Durch die fünfte Niederlage in Folge stecken die BSC-Damen als Drittletzter genauso tief im Abstiegskampf wie der Nachbar aus Peißenberg, der den vorletzten Platz belegt. Umso brisanter ist das direkte Aufeinandertreffen der beiden Nachbarn am kommenden Samstag in der Huglfinger Halle.

Handball: Teamsprecherin des BSC Oberhausen will Auftritt ihres Teams nicht beschönigen

„Die Vorstellung war, kurz zusammengefasst, desolat“, wollte BSC-Teamsprecherin Alexandra Vincenzi bei dem verkorksten Auftritt in Ottobeuren gar nichts beschönigen. „Es wäre wie so oft in dieser Saison mehr drin gewesen, aber mit vielen technischen Fehlern und Schwächen im Abschluss wurde ein besseres Ergebnis verschenkt“, urteilte Vincenzi. Den besseren Start erwischten die Allgäuerinnen. Mitte der ersten Hälfte lagen sie bereits mit drei Toren in Front. Danach lief es bei den Gästen besser. Mit vier Treffern in Folge zogen sie am TSV vorbei. Die knappe Führung (8:7, 22.) war aber schnell Geschichte.

Handball: Kurz nach der Pause bricht Oberhausen vorübergehend völlig ein

Kurz nach dem Wechsel erfolgte bei den Oberhausenerinnen ein kompletter Einbruch. In 13 Minuten gelang ihnen nur ein einziges Tor. Ottobeuren nutzte diese Schwächephase des Gegners gnadenlos aus, um sich auf 18:10 (41.) abzusetzen. In dieser Phase verletzte sich auch noch Elisabeth Vincenzi. Trotz dieses fast aussichtslosen Rückstands begann der BSC in der Folge zu kämpfen. Die Aufholjagd brachte ihn bis zum Ende zumindest noch auf zwei Tore heran. „Den Kampfgeist muss man hervorheben.. Es war wichtig, dass sich die Mannschaft nicht aufgegeben hat“, erkannte die Teamsprecherin Positives, das sie für die nächsten Spiele zuversichtlich stimmt. 

Oberhausens Spielerinnen und Tore: Susi Feldl (7/4 Siebenmeter), Christine Lautenbacher (4), Magdalena Reindl (2), Elisabeth Vincenzi (2), Regina Weingand (2), Irmi Dittel (2), Theresa Nutzinger (1), Simone Schüller (1), Eva Benedikt, Kaya Richter; Torhüterin: Michaela Scheffel.

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