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Was war denn da los? Nach Ende der Partie wirkten Peißenbergs Trainer Martin Trautmann und seine Spielerinnen ratlos.

Handball: Bezirksoberliga

Peißenberg Handballerinnen erleben beim Tabellenletzten Murnau eine böse Überraschung

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Bei den Handballerinnen des TSV Peißenberg wechseln derzeit gute und weniger gute Leistungen ab. Im Gastspiel beim TSV Murnau präsentierte sich Peißenberg von seiner hässlichen Seite.

Peißenberg – Der überraschende Punktgewinn gegen Tabellenführer HSG Würm-Mitte II in der Woche zuvor gab den Handballerinnen des TSV Peißenberg keinen zusätzlichen Motivationsschub. Im Bezirksoberliga-Gastspiel beim TSV Murnau legten die Peißenbergerinnen eine regelrechte Bruchlandung hin. Beim Schlusslicht verspielten die Schützlinge von Coach Martin Trautmann bei der 25:29 (11:13)-Niederlage eine zwischenzeitliche Drei-Tore-Führung und die Chance, sich Luft auf die Abstiegsplätze zu verschaffen. „Murnau hat den besseren Kampf gezeigt“, sagte der enttäuschte Trautmann.

Handball: Peißenberg und Murnau liefern sich zunächst einen offenen Schlagabtausch

In der ersten Hälfte lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, keiner der beiden Kontrahenten konnte sich dabei absetzen. Kurz vor der Pause erarbeiteten sich die Murnauerinnen einen kleinen Vorsprung von zwei Toren. „Trotz des Rückstands war ich da noch guter Dinge“, bekannte Trautmann.

Handball: Nach dem Wechsel holt Oberhausen einen Drei-Tore-Vorsprung heraus

Seine Truppe übernahm nach dem Wechsel auch prompt das Kommando. Die Abwehr stand sicher, und vorn nutzten Steffi Führmann und Julia Brauer ihre Chancen. Murnau wurde dadurch immer nervöser und leistete sich zahlreiche Fehler. Mit drei Toren in Folge sorgten die Peißenbergerinnen für einen 20:17-Vorsprung (45.). Damit setzten sie sich erstmals in dieser Partie ein wenig ab. Dabei hätte die Führung durchaus noch höher ausfallen können, denn die Gäste ließen noch weitere gute Möglichkeiten in dieser Phase ungenutzt. „Plötzlich war es aber wie abgeschnitten“, berichtete Trautmann. Er wunderte sich, dass danach überhaupt nichts mehr zusammenlief bei seinem Team.

Handball: Murnau bekommt zunehmend Oberwasser

In der umkämpften Partie bekamen die Murnauerinnen Oberwasser, weil den Gästen immer wieder vermeidbare Ballverluste unterliefen. Mit fünf Toren in Serie zogen die Gastgeberinnen schließlich vorbei. Auch eine Auszeit brachte bei den Peißenbergerinnen kaum Besserung. Bis zum 24:25 durch Anna-Lena Ende (57.) blieben sie, obwohl in Unterzahl, an Murnau dran. In den letzten Minuten trafen aber fast nur noch die Gastgeberinnen, sodass die Niederlage, die Peißenberg auf den vorletzten Platz der Bezirksoberliga zurückwarf, nicht mehr zu verhindern war. 

Peißenbergs Spielerinnen und Tore: Steffi Führmann (9/1 Siebenmeter), Julia Brauer (8/2), Philomena Trautmann (3), Theresa Ostermair (2), Anna-Lena Ende (1), Franziska Welzmüller (1), Nicole Kessler (1), Sarah Büker, Victoria Trautmann, Franziska Nutzinger, Sophia Reinermann; Torhüterinnen: Heidi Frankl, Vanessa Schober

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