1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport
  4. Weilheim

Nach roter Karte ging’s für Peißenberg dahin

Erstellt:

Von: Roland Halmel

Kommentare

null
Und wieder kommt der Gegner zum Abschluss: Peißenbergs Frauen (in weißen Trikots) liefen in Landsberg bis auf die Anfangsviertelstunde einem Rückstand hinterher. © Halmel

Eine Viertelstunde waren die Handballerinnen des TSV Peißenberg beim Gastspiel in Landsberg ein ebenbürtiger Gegner. Dann aber ging es stetig bergab.

Peißenberg – Zum Saisonstart in der Bezirksoberliga feierten die Handballerinnen des TSV Peißenberg gegen den TSV Landsberg noch einen deutlichen Heimsieg. Im Rückspiel am Lech ging der Aufsteiger aus der Marktgemeinde jedoch leer aus. Die Mannschaft von Coach Christian Führer zog gegen die in der Tabelle hinter ihm rangierenden Landsbergerinnen mit 26:31 (11:14) den Kürzeren. „Die Niederlage war verdient“, räumte Führer ein. „Wir haben gegen die 6-0-Abwehr keine richtige Antwort gefunden, und vorn hat Landsberg die wichtigen Tore gemacht und wir nicht“, zählte Führer die entscheidenden Faktoren auf.

Dabei spielte auch das Fehlen von Stammtorhüterin Selina Straß eine Rolle. Franziska Welzmüller, die normalerweise im Feld spielt, war laut Führer eine gute Vertretung. Aber: „Franzi hat uns auf ihrer Stammposition gefehlt“, so der Trainer. Die Landsbergerinnen waren zudem im Vergleich zum 27:20 Sieg der Peißenbergerinnen im ersten Duell deutlich besser aufgestellt. „Sie sind auch stärker, als der Tabellenstand aussagt“, urteilte Führer über den Kontrahenten.

In der ersten Viertelstunde bremsten die Gäste ihren Gegner mit einer offensiven Abwehr noch gut aus. Nach dem 7:7 (15.) lief es für die Peißenbergerinnen aber nicht mehr so rund. Bis zum Wechsel gerieten sie mit drei Toren ins Hintertreffen.

Diesem Rückstand rannten die Gäste nach der Pause hinterher, nicht zuletzt deswegen, weil sie kaum einmal ihr Tempospiel aufziehen konnten. Bis zum 19:21 (43.) lag die Wende noch im Bereich des Möglichen. Dann kassierte Sara Castan nach einer unglücklichen Aktion eine rote Karte. Die Überzahl nutzte Landsberg prompt und baute den Vorsprung auf vier Treffer aus. Auch in der Folge waren die Gastgeberinnen im Abschluss effektiver. Beim 22:28 (53.) war die vorzeitige Entscheidung gefallen.

Peißenbergs Spielerinnen und Tore: Julia Brauer (10/6 Siebenmeter), Eva Baumhauer (9), Steffi Führmann (3), Nicole Kessler (2), Sara Castan (1), Sarah Büker (1), Sophia Reinermann, Kerstin Straßenmeyer, Victoria Trautmann, Philo Trautmann; Torhüterin: Franziska Welzmüller

Auch interessant

Kommentare