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Peißenbergs ersatzgeschwächtes Team schlägt sich wacker, doch am Ende geht ihm die Puste aus

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Von: Roland Halmel

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Der Gegner ließ sich nicht abschütteln: Die Peißenberger Handballerinnen (in weißen Trikots, hier Steffi Führmann, hier Im Spiel gegen Weßling) mussten sich erneut geschlagen geben. © Halmel

Peißenbergs Frauen verkauften sich im Gastspiel in Mindelheim wahrlich teuer. Bis in die Schlussphase gestalteten sie die Partie offen. Dafür konnten sie sich aber nichts kaufen.

Peißenberg – Auch im dritten Duell gegen ein Team aus der oberen Tabellenhälfte der Bezirksoberliga gingen die Handballerinnen des TSV Peißenberg leer aus. Nach dem Eichenauer SV (3.) und dem SC Weßling (2.) erwies sich auch der TSV Mindelheim, der auf Platz vier rangiert, für die Schützlinge von Trainer Christian Führer als eine Nummer zu groß. Die Peißenbergerinnen verkauften sich im Allgäu wie in den beiden Partien zuvor teuer, die 25:28 (11:13)-Niederlage war dennoch nicht zu verhindern.

Handball: Peißenberg erwischt in Mindelheim einen guten Start

Führers ersatzgeschwächtes Team erwischte einen guten Start. Nach wenigen Minuten lag es mit drei Toren in Front. Dank der Treffer vor allem von Julia Brauer verteidigte Peißenberg diesen Abstand bis zum 11:8 (24.). Eine Strafzeit kurz vor der Pause warf die Führer-Schützlinge dann aber zurück. Mindelheim nutzte die Überzahl zu einem Dreierpack. Bis zum Wechsel gerieten die Peißenbergerinnen sogar mit zwei Toren in Rückstand.

Handball: Peißenberg lässt zwei Strafzeiten für Mindelheim ungenutzt verstreichen

Dieser wuchs zu Beginn der zweiten Hälfte schnell auf drei Tore an. In der von beiden Seiten sehr hart geführten Partie, die zu vielen Strafzeiten führte, kämpften sich die Peißenbergerinnen wieder auf 20:21 heran (45.). Danach verpassten sie es, bei zwei Strafzeiten gegen Mindelheim nachzulegen. Sieben Minuten vor dem Ende war bei nur einem Tor Rückstand aber noch alles drin. In der Schlussphase ließ bei den Gästen aus der Marktgemeinde aber merklich die Kraft nach. Philomena Trautmann kassierte zudem die dritte Zwei-Minuten-Strafe. Das nutzten die ungewohnt treffsicheren Allgäuerinnen, um sich entscheidend abzusetzen. 

Peißenbergs Spielerinnen und Tore: Julia Brauer (11/4 Siebenmeter), Steffi Führmann (6/2), Lucia Ferchl (5), Franziska Nutzinger (1), Nicole Kessler (1), Philomena Trautmann (1), Victoria Trautmann, Sophia Reinermann, Torhüterin: Vanessa Schober.

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