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Am Ende gab’s kein Vorbeikommen: Die Peißenbergerinnen (in weißen Trikots, hier Nicole Kessler) boten dem Favoriten Weßling Paroli, Punkte gab’s dafür aber nicht.

Handball: Bezirksoberliga

Ein erneutes Offensiv-Feuerwerk zwischen Peißenberg und Weßling bleibt diesmal aus

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Diesmal begnügten sich beide Mannschaften im Vergleich zum Hinspiel mit der Hälfte an Toren. Peißenbergs Trainer war trotz der Niederlage gegen Weßling zufrieden. 

Peißenberg – Im Hinspiel brannten beide Teams noch ein Feuerwerk ab und erzielten zusammengerechnet 77 Tore. Im zweiten Vergleich zwischen den Handballerinnen des TSV Peißenberg und des SC Weßling fiel diesmal im Vergleich zum ersten Duell nur knapp die Hälfte an Toren. Den TSV-Frauen fehlte am Ende in der von zwei starken Defensivreihen geprägten Partie nur ein einziges Tor, um gegen den Tabellenzweiten zu punkten. „Das war die beste Abwehrleistung der Saison“, lobte TSV-Trainer Christian Führer sein Team nach der unglücklichen 21:22 (10:9)-Niederlage, durch die sie weiter auf dem vorletzten Platz in der Bezirksoberliga festhängen.

Handball: Peißenberg liegt gegen favorisierten SC Weßling zur Pause vorn

„Weßling hatte in den letzten Minuten einen Tick mehr Kraft und auch etwas mehr Willen“, so Führer. Von dem großen Unterschied in der Tabelle war auf dem Platz wenig zu sehen. Die Gastgeberinnen steckten einen Drei-Tore-Rückstand bis Mitte der ersten Hälfte gut weg. Kurz nachdem Steffi Führmann eine Zeitstrafe abgesessen hatte und die TSV-Frauen die Unterzahl unbeschadet überstanden hatten, glich diese zum 8:8 aus (27.). Zwei Siebenmeter-Tore von Julia Brauer bescherten den Peißenbergerinnen dann sogar eine Pausenführung.

Handball: Peißenberg zum Ende der Partie nicht mehr so zielsicher wie zuvor

Der Vorsprung ging nach dem Wechsel jedoch schnell verloren. Nach dem 12:12 (36.) wogte die umkämpfte, aber faire Begegnung bei mehreren Führungswechseln hin und her. Nach dem 20:19 (54.) ging bei den TSV-Frauen jedoch das Zielwasser zur Neige. Zwei Überzahltore der Gäste und gleich danach ein weiterer Treffer brachte die Peißenbergerinnen dann schließlich auf die Verliererstraße. „Uns hat es am Ende an der Kraft und am Wurfglück gefehlt“, konstatierte Führer. „Trotzdem brauchen wir nicht traurig sein, die Leistung stimmt mich für die nächsten Aufgaben sehr positiv“, so der TSV-Coach. Er ist zuversichtlich, dass sein Team die Abstiegszone verlassen kann.

Peißenbergs Spielerinnen und Tore: Julia Brauer (8/4 Siebenmeter), Steffi Führmann (5), Franziska Welzmüller (4), Philomena Trautmann (2), Madita Rinke (1), Lucia Ferchl (1), Sarah Büker, Victoria Trautmann, Nicole Kessler, Sophia Reinermann; Torhüterinnen: Vanessa Schober, Heidi Frankl.

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