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Nicht immer ging es so zügig: Bei Gegenstößen hatten die Weilheimer in Landsberg Probleme. 

Handball: Bezirksoberliga

Weilheimer Sieg dank solider Abwehr

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Mit dem 24:18 (10:11)-Sieg beim Tabellennachbarn TSV Landsberg haben die Handballer des TSV Weilheim in der Bezirksoberliga den Absturz in den Tabellenkeller verhindert.

Weilheim – So deutlich, wie es das Ergebnis vermuten lässt, war die ganze Angelegenheit für die Weilheimer jedoch nicht. „In der Abwehr hatten wir die Landsberger sehr gut im Griff, aber durchviele ausgelassene Torchancen haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht“, berichtete Routinier Philipp Bauer vom teilweise sehr mühevollen Gastspiel am Lech, der mit dem zweiten Saisonsieg letztlich aber ein glückliches Ende fand.

Die Verunsicherung der Weilheimer nach dem schwachen Heimspiel gegen Kaufbeuren war ihnen in den ersten Minuten deutlich anzumerken. Statt ins Tor zu treffen, schossen sie den Landsberger Torhüter warm. Der erste Treffer fiel erst nach acht Minuten. Dank einer kompakten Abwehrleistung der Weilheimer waren aber auch die Hausherren bis dahin erfolglos geblieben. In der Folge vergaben die Weilheimer reihenweise Würfe aus dem Rückraum, auch bei Gegenstößen vergaben sie Chancen leichtfertig. Andererseits gelangen ihnen zwei Treffer in Unterzahl. Das änderte aber nichts daran, dass sie den Landsbergern ständig hinterherrannten. Der Rückstand hielt sich mit maximal zwei Toren aber in Grenzen.

Nach der Halbzeit steigerten sich die Weilheimer in der Abwehr deutlich. Dadurch bekamen sie den gefährlichsten Landsberger, Fynn Meier, gut in den Griff. Obendrein zeigte Torhüter Alex Porst eine überzeugende Vorstellung. In der Offensive ließen die Weilheimer zwar weiterhin Chancen aus, dennoch erarbeiteten sie sich mit vier Toren in Folge eine 16:12-Führung (41.).

Für Beruhigung sorgte dieser Vorsprung aber nur bedingt. Nachdem zwei Landsberger die rote Karte gesehen hatten, versäumten es die Weilheimer in doppelter Überzahl, sich weiter abzusetzen. „Das hat uns dann ein bisschen nervös gemacht“, räumte Bauer ein. Die Hausherren kämpften sich dadurchwieder bis auf zwei Tore heran. In der Schlussphase hatten die Weilheimer ihre Nerven aber im Griff. Etwa drei Minuten vor Schluss stand es 21:16 – damit war die Entscheidung in dieser Partie gefallen.

Weilheims Spieler und Tore: Josef Rohmer (4), David Killing (4), Philipp Bauer (4), Julius Krause (4/1 Siebenmeter), Nicolas Beinlich (3), Lukas Schwendele (2), Stefan Gärtner (1), Timo Weinmann (1), Christopher Kurtzius (1), Adrian Rangnick, Florian Theimer, Matthias Weid; Torhüter: Alex Porst, Benedikt Blacek

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