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Weilheim zittert in Murnau bis zum Schluss

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Von: Roland Halmel

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Am Ende hat der Gegner das Nachsehen: Die Weilheimerinnen (hier Karen Albust beim Wurf) setzten sich in Murnau trotz einer eher mäßigen Leistung am Ende knapp durch. © Halmel

Es gibt Gegner, gegen die spielt man gern. Bei den Frauen des TSV Weilheim zählt der TSV Murnau zu dieser Kategorie.

Weilheim – Der TSV Murnau entwickelt sich in dieser Saison zum Lieblingsgegner für die Handballerinnen des TSV Weilheim. Gegen den Aufsteiger feierte die Mannschaft von Coach Michael Sander nach dem 24:16 im ersten Duell auch im Rückspiel einen Sieg. Beim 22:20 (10:12)-Erfolg am Staffelsee, der wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt brachte, bekleckerten sich die Weilheimerinnen allerdings nicht gerade mit Ruhm. Die Weilheimerinnen boten insgesamt eine durchwachsene Leistung, über weite Strecken leisteten sie sich zahlreiche Fehler. „Wir haben uns extrem schwer getan“, gestand Weilheims Teamsprecherin Sarah Mannefeld nach dem Auftritt beim Schlusslicht der Bezirksoberliga.

Handball: Weilheim leistet sich in der ersten Hälfte viele Fehlpässe

Vor allem in der ersten Hälfte leisteten sich die Handballerinnen aus der Kreisstadt eine Vielzahl an Fehlpässen, mit denen sie sich das Leben schwer machten und damit den Murnauerinnen in die Karten spielten. Murnau habe die Außenpositionen „komplett weggenommen und Kreisanspiele waren auch keine Option“, berichtete Mannefeld. Die TSV-Sprecherin und Spielerin, die am Ende drei Treffer auf dem Konto hatte, hatte sich mehr Betrieb aus dem Rückraum gewünscht – der aber kam nur selten zustande. Die Weilheimerinnen lebten bis zur Pause vor allem von ihrer stabilen Deckung und den gelungenen Paraden von Torfrau Marlene Zwiekopf. Ihre Schwester Elisabeth machte auf dem Feld ordentlich Betrieb und war am Ende mit sieben Treffern die erfolgreichste Werferin ihres Teams.

Beiden Mannschaften war die Nervosität deutlich anzumerken. Hüben wie drüben leisteten sich die Spielerinnen viele vermeidbare Fehler. Kein Team konnte sich zunächst einen größeren Vorteil erarbeiten. Die Führung wechselte bis zur Pause mehrfach.

Handball: Auch nach der pause liefern sich Weilheim und Murnau einen offenen Schlagabtausch

Nach dem Wechsel setzte sich der spannende Schlagabtausch fort, spielerische Glanzlichter blieben hingegen weiterhin Mangelware. Ein Dreierpack von Elisabeth Zwiekopf in der Schlussphase brachte die Weilheimerinnen erstmals mit zwei Toren in Front (19:17, 55.). Sabrina Pudil mit einem Doppelpack brachte dann den hart erkämpften Auswärtserfolg für die Weilheimerinnen unter Dach und Fach, mit dem sie sich auf Platz acht verbesserten. „Wenn wir uns von Anfang an mehr zugetraut hätten, wäre es am Ende nicht so knapp gewesen“, so Mannefeld.  

Weilheims Spielerinnen und Tore: Elisabeth Zwiekopf (7), Sabrina Pudil (3), Sarah Mannefeld (3/1 Siebenmeter), Katrin Wichtl (2), Karen Albust (2), Lea Stadler (2), Andrea Pruy (2/1), Anita Tratz (1), Veronika Melypataki, Annika Sparlinek; Torhüterinnen: Marlene Zwiekopf, Veronika Bauer.

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