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Kaum ein Durchkommen: Ein ums andere Mal rannten sich die Weilheimer Handballerinnen (in blauen Trikots) in der Landsberger Abwehr fest. 

Handball: Bezirksoberliga

Weilheim ohne Durchschlagskraft

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Rückschlag für die Handballerinnen des TSV Weilheim: Im Heimspiel gegen Landsberg erlebten sie ein Debakel.

Weilheim – Mit zwei guten Leistungen und zwei Siegen gegen den TSV Mindelheim sowie zuletzt im Landkreisderby gegen den TSV Peißenberg legten die Handballerinnen des TSV Weilheim einen gelungenen Start in die Rückrunde der Bezirksoberliga hin. Der dritte Auftritt in diesem Jahr ging jedoch komplett daneben. Im Heimspiel gegen den TSV Landsberg kamen die Schützlinge von Trainer Michael Sander mit 13:24 (7:10) unter die Räder. „Gegen die 6-0-Abwehr der Landsbergerinnen sind wir einfach nicht durchgekommen“, so Sander.

Ähnliche Probleme hatte sein Team bereits im torarmen Hinspiel. Bei der damaligen 14:15-Niederlage war aber wenigstens die Weilheimer Abwehr noch stabiler als diesmal in der heimischen Jahnhalle. „So schlecht war die Defensive heute aber nicht, und auch Vroni Bauer im Tor hat gut gehalten“, berichtete Teamsprecherin Sarah Mannefeld. „Am Ende war aber einfach die Luft raus.“ Außerdem sei der Gegner im Vergleich zur Hinrunde wesentlich besser gewesen. Das Ergebnis hat auch Auswirkungen auf die Tabelle. Das Landsberger Team (12:16 Punkte) ist an den Weilheimerinnen (10:18), die jetzt Rang neun belegen, vorbeigezogen.

Die Gäste vom Lech erwischten auch den besseren Start, sodass die Weilheimerinnen schnell mit vier Toren hinten lagen. Bis zur 24. Minute waren die Gastgeberinnen aber wieder auf 6:7 herangekommen. Die Hoffnung auf den Ausgleich war aber sogleich dahin, da sich Landsberg – trotz zwischenzeitlicher Unterzahl – bis zur Pause wieder mit drei Treffern absetzte.

Anfangs der zweiten Halbzeit verloren die Weilheimer Frauen zunehmend den Faden. In der Offensive leisteten sie sich zahlreiche Ballverluste oder sie rannten sich immer wieder in der gegnerischen Abwehr fest. „Keine hat sich getraut, mal aus dem Rückraum zu werfen. Und dann haben wir die Bälle teilweise einfach weggeworfen“, bemängelte Mannefeld. Die Landsbergerinnen kamen so immer wieder zu einfachen Treffern. Zudem agierten sie im Angriff wesentlich druckvoller und konsequenter als die Gastgeberinnen. Der Rückstand der Sander-Truppe wuchs daher stetig an. Spätestens beim Stande von 9:20 (52.), kurz zuvor hatte Karen Albust nach drei Strafzeiten auch noch die rote Karte gesehen (51.), war die Partie gelaufen und das Heimdebakel für die Weilheimer Frauen besiegelt. „Unser ganzes Spiel war heute schlecht“, wollte Mannefeld hinterher auch nichts schönreden.

Weilheims Spielerinnen und Tore: Elisabeth Zwiekopf (3), Andrea Wichtl (3/2 Siebenmeter), Malena Becker (2), Sabrina Pudil (2), Karen Albust (1), Katrin Wichtl (1), Annika Sparlinek (1/1), Luca-Sophie Padberg, Birgit Schuster, Christina Roth, Sabrina Gerold, Anita Tratz; Torhüterinnen: Veronika Bauer, Marianne Rupp

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