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Kleiner Kader kann Weilheim nicht ausbremsen

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Der Gegner hat das Nachsehen: Die Weilheimer Handballer (hier Moritz Krause beim Wurf) ließen sich vom SV Pullach nicht stoppen. © Roland Halmel

Die Voraussetzungen waren für Weilheims Handballer im Gastspiel beim SV Pullach nicht die besten: Einige Spieler fehlten. Negative Folgen hatte das aber nicht.

Weilheim – Der Kader war mit elf Spielern etwas kleiner als in den Spielen zuvor, als die Handballer des TSV Weilheim regelmäßig mit dem Maximum von 14 antrat. Von der Personalknappheit, unter anderem fiel kurzfristig Spielmacher Nico Beinlich aus, ließen sich die Kreisstädter im Bezirksoberliga-Gastspiel beim SV Pullach nicht ausbremsen. Beim heimstarken Aufsteiger, der das Hinspiel in der Jahnhalle noch deutlich gewann, gelang den TSV-Herren mit 34:30 (14:10) der erste Sieg im Jahr 2020. „Kampf und Einsatz haben gestimmt, so sollten wir weitermachen“, sagte der zufriedene TSV-Teamsprecher Lukas Schwendele zufrieden.

Handball: Nach ausgeglichener Anfangsphase zieht Weilheim davon

Die Anfangsphase im Duell der Tabellennachbarn verlief zunächst ausgeglichen. Die Weilheimer, bei denen Co-Trainer Felix Becker aufgrund der dünnen Besetzung selbst das Trikot überstreifte, trafen regelmäßig über die schnelle Mitte. In der Defensive offenbarten sie aber Lücken, sodass beide Teams bis zum 6:6 (10.) gleichauf lagen. „Danach ist unsere Abwehr immer besser gestanden“, lobte Schwendele. Eine gute Torhüterleistung von Benedikt Blacek und zahlreiche Treffer aus dem Rückraum durch Schwendele (9 Tore) und Max Osthöver (8) bescherten den Weilheimern eine Fünf-Tore-Führung kurz vor dem Seitenwechsel, die sie aber nicht ganz in die Kabine brachten.

Handball: Weilheim verschläft Start in die zweite Hälfte und Pullach kommt wieder heran

Den Start in die zweite Hälfte verschliefen die Gäste jedoch. Mit drei Treffern in Folge kam Pullach wieder heran. Erst danach fingen sich die Weilheimer wieder. Die stabile Deckung eroberte sich mehrfach die Bälle, die anschließenden Gegenstöße brachten eine 20:15-Führung (39.). „Die Partie wurde dann etwas ruppiger“, berichtete Schwendele. Die Pullacher handelten sich einige Strafzeiten ein. Die TSV-Männer wussten dies zu nutzen und enteilten auf bis zu acht Tore. In der Schlussphase ließen bei den Weilheimern die Kräfte etwas nach. „Das haben wir wir mit Kampf ausgeglichen“, berichte der Teamsprecher. Die Pullacher kamen zwar noch etwas näher, der TSV-Sieg geriet aber nicht mehr in Gefahr.

Weilheims Spieler und Tore: Lukas Schwendele (9), Max Osthöver (8), Korbinian Wimmer (4), Philipp Bauer (4), Felix Becker (4/3 Siebenmeter), Moritz Krause (3), Markus Wichtl (1), Florian Theimer (1), David Killing, Julian Langnickel; Torhüter: Benedikt Blacek.

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