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Das war frustrierend: nach der Niederlage bei der SG Kaufbeuren Neugablonz hätte sich der Weilheimer Philipp Bauer am liebsten unter seinem Trikot versteckt.

Handball: Bezirksoberliga

Weilheim wartet diesmal vergeblich auf ein Wunder

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Wunder gibt es nicht alle Tage: Diese Erfahrung mussten die Handballer des TSV Weilheim im Gastspiel bei SG Kaufbeuren-Neugablonz machen.

Weilheim – In der vergangenen Saison schafften die Handballer des TSV Weilheim bei der SG Kaufbeuren-Neugablonz ein kleines Handball-Wunder als sie einen Neun-Tore-Rückstand zu Beginn der zweiten Hälfte noch in einen knappen Auswärtssieg umwandelten. Im letzten Hinrundenspiel dieser Saison blieb den Mannen von Coach Gerhard Becker ein derartiger Coup verwehrt. Obwohl der Rückstand auf den gastgebenden Tabellennachbarn aus dem Allgäu maximal nur fünf Tore betrug, gelang den Kreisstädtern diesmal nicht die Wende zum Guten. Die 31:34 (13:16)-Niederlage warf den TSV im Kampf um einen Spitzenplatz auf Rang sechs zurück. Das ist doppelt bitter, da der Tabellenführer, die SG Kempten-Kottern, gegen Immenstadt ebenfalls verlor. Damit rückten die Teams an der Tabellenspitze noch enger zusammen. Zwischen Platz eins und fünf liegen gerade einmal zwei Punkte. Die TSV-Handballer liegen als Sechster drei Zähler hinter dem führenden Trio Kempten-Kottern, Immenstadt und Fürstenfeldbruck III (alle 16:6).

Handball: Weilheim überrascht den Gegner mit schnellen Angriffen

Die Weilheimer versuchten von Beginn an, aufs Tempo zu drücken. Das gelang recht gut, da sie mit ihren schnellen Angriffen immer wieder zum Abschluss kamen. So blieb dieses Duell bis zum 6:6 ausgeglichen. Danach bekamen die Kreisstädter aber zunehmend Probleme mit der gegnerischen Abwehr sowie dem Keeper der Hausherren. Auf der Gegenseite tat sich die TSV-Defensive dagegen schwer, die Kreise von Florian Bartelt und Patrick Spitschan, die am Ende zusammen 13 Treffer erzielt hatten, einzudämmen. Die Allgäuer setzten sich so mit drei Toren ab. Diesem Rückstand rannten die Weilheimer bis zum Seitenwechsel vergeblich hinterher.

Handball: Weilheim gerät mit fünf Treffern in Rückstand

Nach der Pause blieben die Kaufbeurener am Drücker. Nachdem sie zum 18:13 getroffen hatten (33.), lagen die Weilheimer erstmals mit fünf Treffern hinten. Den Abstand verteidigten die Hausherren in der Folge, nicht zuletzt deswegen, weil sie ihre Siebenmeter sicher verwandelten. Drei Tore von Lukas Schwendele zum 25:28 (50.) ließen bei den Weilheimern dann aber nochmals auf eine Wende hoffen. Die Hoffnung war aber nur von kurzer Dauer, da sich die TSV-Handballer einige Fehler erlaubten, wodurch sich die Allgäuer wieder absetzten. Spätestens als die Weilheimer den Treffer zum 27:33 kassierten (58.,) war diese Partie gelaufen.

Weilheims Spieler und Tore: Max Osthöver (7), Lukas Schwendele (5), Moritz Krause (5), Philipp Bauer (4), Nico Beinlich (3/1 Siebenmeter), Markus Wichtl (2), David Killing (2), Julius Krause (2), Felix Becker (1), Korbinian Wimmer, Lorenz Issert, Julian Langnickel, Lorenz Pröll; Torhüter: Benedikt Blacek, Andreas Böhm.

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