Beide Hände im Einsatz: Mit der einen Hand führt Weilheims überragender Akteur Felix Becker den Ball, mit der anderen hält er sich einen Gegenspieler vom Leib. foto: halmel

Weilheimer Handballer mühen sich zu 30:24-Sieg gegen Mindelheim

Weilheim - So ganz verdaut haben die Handballer des TSV Weilheim die Niederlage in Herrsching noch nicht. Beim 30:24 (11:13)-Heimsieg gegen Mindelheim offenbarten sie jedenfalls Probleme.

Die Nachwirkungen der ersten Saisonniederlage vergangene Woche in Herrsching waren den Handball-Herren des TSV Weilheim beim Heimspiel gegen den TSV Mindelheim noch anzumerken. Vor allem in der ersten Hälfte agierte der Tabellenführer gegen den Sechsten verunsichert und fahrig. Erst nach der Pause fanden die Weilheimer, angeführt vom starken Felix Becker, besser ins Spiel. Am Ende stand für die Mannen von Trainer Carsten Rösler ein 30:24 (11:13)-Arbeitssieg zu Buche. „Das war kein überragender Auftritt. Das Spiel in Herrsching ist bei einigen noch in den Köpfen gesteckt“, räumte Rösler ein.

Dabei erwischten die Gastgeber einen Start nach Maß. Nach zehn Minuten lagen sie mit 6:2 in Front. Die deutliche Führung machte sie dann aber nachlässig. In der Folge häuften sich die leichten Ballverluste, die ungenauen oder zu überhasteten Abschlüsse. Selbst in Überzahl klappte nicht mehr viel. Die Mindelheimer nutzten dies, um zum 7:7 auszugleichen (17.) undanschließend sogar mit zwei Toren vorbeizuziehen.

„Wir müssen wieder mehr über den Rückraum kommen“, bläute Rösler seinem Team daraufhin in der Kabine ein - und diese taktische Weisung setzten die Weilheimer auch um. Mit drei Treffern in Folge warf Felix Becker die Gastgeber wieder in Front. Auch die Abwehr fand zur Stabilität zurück. Nur ein Tor gestatteten sie den Allgäuern in der Anfangsphase der zweiten Hälfte. Dadurch erarbeiteten sie sich wieder einen kleinen Vorsprung, der beim 19:16 (43.) erstmals wieder drei Treffer betrug. In der Schlussphase fehlte es den Gästen dann an der Kraft und den Ideen, um den Weilheimern noch einmal ernsthaft auf die Pelle zu rücken.

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