+
Seht her und lest: Die Handballerinnen des BSC Oberhausen (mit Trainerin Karin Feistl, links) holten den Titel in der Bezirksliga. Entsprechend ausgelassen war die Stimmung.

Handball

Oberhausen macht Aufstieg perfekt

  • schließen

Geschafft: Mit einem 21:13-Heimsieg machten die Handballerinnen des BSC Oberhausen den Titel in der Bezirksliga perfekt. Damit gehen in der kommenden Saison in der Bezirksoberliga drei Mannschaften aus dem Landkreis an den Start.

Oberhausen Nach zwei Jahren in der Bezirksliga sind die Handballerinnen des BSC Oberhausen in der kommenden Saison wieder in der Bezirksoberliga angelangt. Mit einem deutlichen 21:13 (11:6)-Erfolg im letzten Saisonspiel der Bezirksliga West gegen den TSV Pfronten machten die Schützlinge von Trainerin Karin Feistl im Fernduell mit der SG Kaufbeuren/Neugablonz die Meisterschaft perfekt, die ihnen kommende Saison die attraktiven Derbys gegen Peißenberg und Weilheim beschert.

BSC feiert Doppel-Aufstieg

„Nachdem wir im Vorjahr noch knapp gescheitert sind, ist der Titel jetzt einfach überragend“, jubelte BSC-Teamsprecherin Alexandra Vincenzi. „Das ist doppelt schön, weil auch unsere B-Jugend Meister geworden ist“, freute sich Vincenzi über den Doppelerfolg. „Das war heute einmal mehr eine herausragende Mannschaftsleistung“, lobte Vincenzi. Der Sieg des BSC war aus ihrer Sicht verdient. „Allerdings hat es uns Pfronten nicht leicht gemacht“, berichtete die BSC-Sprecherin. Vorsicht war auch geboten, denn vor einigen Wochen hatte der Tabellenvierte dem Titelkonkurrenten aus Kaufbeuren beim 20:20 einen Punkt abgeknöpft, der letztlich auch entscheidend sein sollte im Kampf um die Meisterschaft.

Hochkonzentriert und beinahe fehlerlos

Nach einer kurzen Abtastphase übernahmen die Gastgeberinnen beim Stande von 2:2 (4.) das Kommando. „Das Team war hoch konzentriert und hat sich praktisch keine technischen Fehler erlaubt“, erkannte Vincenzi. Die Abwehr stand in der Folge überaus stabil, wozu auch Torfrau Michaela Scheffel ihren Teil beitrug. Beim Abschluss gab es zunächst aber noch ein paar Probleme. Mitte der ersten Hälfte lief es bei den BSC-Frauen aber auch in der Offensive flüssiger. Zur Pause lagen die Oberhausenerinnen bereits mit fünf Toren in Front.

Vorzeitige Entscheidung

Nach der Pause gingen die Oberhausenerinnen vor allem in der Defensive weiterhin sehr konzentriert zu Werke. Pfronten gelang so kaum einmal ein erfolgreicher Torabschluss. Der Vorsprung der Gastgeberinnen wuchs so kontinuierlich an. Beim 19:9 (45.) hatte er erstmals eine zweistellige Höhe erreicht. Die Partie war damit auch vorzeitig entschieden und die BSC-Spielerinnen konnten sich geistig schon auf die Meisterfeier einstellen. Da war es auch zu verschmerzen, dass die Torquote der Gastgeberinnen in der Schlussphase merklich zurückging. Nach der Schluss-Sirene gab es für die Mannschaft dann kein Halten mehr. Ausgelassen feierten sie mit den zahlreichen Fans in der Sporthalle an der Seeleite den Titelgewinn.

Statistik

Oberhausens Spielerinnen und Tore: Elisabeth Vincenzi (6/2 Siebenmeter), Susi Feldl (4/1), Christine Lautenbacher (2), Simone Schüller (2), Irmi Dittel (2), Regina Weingand (2), Carina Köberlein (2), Eva Benedikt (1), Theresa Nutzinger, Kaya Richter, Veronika Rohr, Magdalena Reindl; Torhüterin: Michaela Scheffel

Auch das ist interessant: Deutiche Niederlage in Waltenhofen - Oberhausen beklagt Wettbewerbsverzerrung

Auch das ist interessant: BSC teilweise chaotisch - Oberhausen gegen Oberstaufen nicht immer 

überzeugend

Auch das ist interessant: Klare Verhältnisse im Landkreisderby - Oberhausen deklassiert Schongau

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Der Top-Sprung klappt, aber Schmidbauer will sich noch nicht festlegen
Die Spannung steigt bei Iris Schmidbauer: Bei der Schwimm-WM in Gwangju naht der Wettbewerb im High Diving. Im Training lief es für die Pählerin gut, doch welchen …
Der Top-Sprung klappt, aber Schmidbauer will sich noch nicht festlegen
Top-Stürmer Marco Pfleger kehrt ins Oberland zurück
Eishockeyspieler Marco Pfleger kehrt ins Oberland zurück: Der Peißenberger (27) mit großer DEL-Erfahrung wird künftig in einem schwarz-gelben Trikot auflaufen. 
Top-Stürmer Marco Pfleger kehrt ins Oberland zurück
Andreas Kölbl hat bei Sparkassen-Gala doppelten Grund zur Freude
Für den Penzberger Leichtathleten Andreas Kölbl lief es bei der Sparkassen-Gala in Regensburg über 400 Meter Hürden nach Wunsch.
Andreas Kölbl hat bei Sparkassen-Gala doppelten Grund zur Freude

Kommentare