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Aufstieg ist für Peißenberg passe

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Peißenberg - Mit dem Aufstieg in die Bezirksoberliga wird es für die Frauen des TSV Peißenberg nichts mehr: Gegen Gaißach verlor das Team mit 26:27.

In der vergangenen Saison verpassten die Handballerinnen des TSV Peißenberg den Aufstieg in die Bezirksoberliga erst am letzten Spieltag. In diesem Jahr verabschieden sich die TSV-Frauen wesentlich früher aus dem Aufstiegsrennen. „Der Zug ist abgefahren“, meinte Trainerin Annette Halbritter nach der 26:27 (14:15)-Niederlage beim abstiegsbedrohten SC Gaißach. Kleiner Trost: „Der Aufstieg war aber auch nie geplant“, so Halbritter.

Die Gründe für die dritte Auswärtsniederlage waren schnell ausgemacht. „Es hat der Zug zum Tor gefehlt, die Abwehr ist nicht so sicher wie gewohnt gestanden, und auch der wohl längere Ausfall von Steffi Führmann hat sich bemerkbar gemacht“, urteilte Halbritter. Hinzu kam, dass die Gastgeberinnen in der ungewohnt engen Reichersbeurener Halle besser zurechtkamen und „den unbedingten Willen zeigten, das Tor zu machen“, so Halbritter.

Gaißach ging auch gleich in Führung und gab diese bis zum Seitenwechsel nicht mehr her. Die Peißenberger Damen schafften zwar mehrfach den Anschlusstreffer, einen Vorsprung herauszuspielen war angesichts einiger Fehler aber nicht möglich. Nach der Pause setzte sich das umkämpfte und enge Spiel fort. Nachdem der Ausgleich gelungen war, folgte eine Schwächephase bei den Peißenbergerinnen, wodurch sie wieder mit drei Toren ins Hintertreffen gerieten. Eine gute Phase der TSV_Damen und eine Serie von Treffern bescherte ihnen dann aber die Führung. Die hielt aber nicht lange, da Gaißach im Gegenzug ausglich. In der Folge rannten die TSV-Damen erneut einem Rückstand hinterher – und den holten sie bis zum Schluss nicht mehr auf.

-Roland Halmel-

Statistik

Peißenbergs Spielerinnen und ihre Tore: Eva Baumhauer (8), Julia Brauer (6), Lucia Heger (5), Madita Rinke (2), Michaela Brückl (2), Laura Sanktjohanser (1), Nici Kessler (1), Kerstin Straßenmeyer (1), Christina Hofbauer, Sabrina Geyer, Tanja Dieterle; Torhüterin: Maria Michl.

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