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19:18 - Weilheims Handballerinnen gewinnen dramatisches Derby gegen Oberhausen

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Ein Derby, umkämpft in jeder Lage: Obwohl heftig bedrängt von zwei BSC-Akteurinnen, kommt Weilheims Karen Albust (blaues Trikots) zum Wurf. foto: halmel
Ein Derby, umkämpft in jeder Lage: Obwohl heftig bedrängt von zwei BSC-Akteurinnen, kommt Weilheims Karen Albust (blaues Trikots) zum Wurf. foto: halmel

Weilheim/Oberhausen - Spannender hätte dieses Lanndesliga-Derby kaum sein können: Am Ende setzte sich der Tabellenletzte TSV Weilheim gegen den BSC Oberhausen knapp mit 19:18 (8:12) durch.

Einig waren sich hinterher beide Seiten: TSV-Torfrau Marianne Rupp war die überragende Akteurin, die mit ihren Paraden und gehaltenen Strafwürfen die Weilheimerinnen im Spiel hielt und die Oberhausenerinnen zur Verzweiflung trieb.

Dabei sah es zunächst so aus, als könnten die BSC-Damen ihren klaren Hinspielsieg ohne größere Probleme wiederholen. Da sich die Gastgeberinnen reihenweise leichte Fehler in der Offensive leisteten, trafen die Oberhausenerinnen, allen voran Lisi Degele, in der Anfangsphase nach Belieben. Erst nachdem sie mit 3:9 hinten lagen (16.), fanden die Weilheimer Frauen besser ins Spiel. Ein Tor in Unterzahl und dazu ein vergebener Siebenmeter der Gäste brachten den TSV wieder bis auf zwei Treffer heran. Kurz vor dem Wechsel mussten die Gastgeberinnen aber wieder zwei Rückschläge einstecken: Maria Schilmeier kassierte nach der dritten Strafzeit die rote Karte, und Celina Schwaiger sorgte acht Sekunden vor dem Halbzeitpfiff wieder für eine Vier-Tore-Führung des BSC.

Nach dem Wechsel kämpften sich die Weilheimerinnen innerhalb von zehn Minuten heran und mit dem 14:13 (40.) auch wieder in Führung. In der Folge rannten die BSC-Damen einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher, den erst Lisa Schneider mit einem Doppelschlag egalisierte.

In den letzten Minuten mobilisierten die Weilheimerinnen dann aber alle Kräfte. Anna Strobl und Andrea Wichtl warfen die TSV-Damen wieder in Front. Auf der Gegenseite fehlte den BSC-Angreiferinnen dagegen das nötige Abschlussglück. Erst 20 Sekunden vor dem Ende gelang den Oberhausenerinnen der Anschlusstreffer. Der war aber zu spät gefallen, um sich im Abstiegskampf noch einen wichtigen Punkt zu sichern.

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