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Weilheims Handballer schaffen Sensation

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Nicht nur akrobatisch, sondern auch erfolgreich: Weilheims Herren (blaue Trikots, hier Lorenz Pröll beim Wurf, beobachtet von Moritz Becker) wuchsen gegen Kirchheim/Anzing über sich hinaus und siegten verdient. foto: halmel
Nicht nur akrobatisch, sondern auch erfolgreich: Weilheims Herren (blaue Trikots, hier Lorenz Pröll beim Wurf, beobachtet von Moritz Becker) wuchsen gegen Kirchheim/Anzing über sich hinaus und siegten verdient. foto: halmel

Weilheim - Die Handballer des TSV Weilheim schafften eine Sensation: Sie besiegten den seit 20 Partien ungeschlagenen Landesliga-Tabellenführer Kirchheim/Anzing mit 26:25 (14:11).

Es war eine packende Partie - und am Ende hatte Liganeuling in der heimischen Jahnhalle den bisher verlustpunktfreien Spitzenreiter HSG Kirchheim/Anzing bezwungen. „Alle haben grandios gespielt“, war Weilheims Trainer Carsten Rösler hellauf begeistert.

Trotz der kompakten Teamleistung hob er einige Spieler besonders hervor: Neben dem überragenden Torhüter Christoph Feistl gab's auch für die beiden Youngster Lukas Schwendele und Moritz Krause ein Extralob.

Gleich in den ersten Minuten demonstrierten die Weilheimer, dass sie nicht von ungefähr eine der heimstärksten Mannschaften der Landesliga sind. Sie gingen das hohe Tempo der Gäste problemlos mit. In der Abwehr standen sie kompakt, so dass die Kirchheimer nur einmal kurzzeitig mit zwei Toren führten. Wenig später hatten die Hausherren aber wieder gleichgezogen. Ein Zwischenspurt der Weilheimer, die praktisch aus allen Positionen trafen, bescherte ihnen dann eine Drei-Tore-Führung.

Auch eine Auszeit der Kirchheimer beim Stande von 11:8 für den TSV (20.) brachte den Angriffsschwung der Gastgeber nicht zum Erliegen. Den Drei-Tore-Vorsprung verteidigten die TSV-Herren bis zur Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Partie umkämpft. Als der Tabellenführer beim 16:16 (40.) und 17:17 (42.) zweimal den Ausgleich schaffte, drohte das Spiel zu Ungunsten der Gastgeber zu kippen. Die Weilheimer zeigten jedoch Nervenstärke, allen voran ihr Torhüter. Mit seinen Paraden brachte Feistl die Gäste-Angreifer weiterhin zur Verzweiflung. Das gab auch den TSV-Akteuren einen Schub, von ihrer Schwächephase hatten sie sich schnell wieder erholt. Mit drei Treffern in Serie zogen sie wieder auf 23:19 (49.) davon. Diesen Vorsprung verteidigten sie bis in die Schlussminuten. Moritz Krause sorgte mit Tor Nummer 26 nicht nur für sein nachträglichen Geburtstagsgeschenk, er sorgte zugleich für die Entscheidung.

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