1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport
  4. Weilheim

Meistertitel erst einmal kein Thema

Erstellt:

Kommentare

Viele bekannte Gesichter: Der Großteil des Teams von Trainer Carsten Rösler (hinten links) war schon vergangene Saison dabei. Die Abgänge kompensieren die Weilheimer vor allem mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. foto. halmel
Viele bekannte Gesichter: Der Großteil des Teams von Trainer Carsten Rösler (hinten links) war schon vergangene Saison dabei. Die Abgänge kompensieren die Weilheimer vor allem mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. © Halmel

Weilheim - Die TSV-Handballer geben sich zurückhaltend: Trainer Carsten Rösler sieht das Team in der Bezirksoberliga nicht in der Favoritenrolle.

Absteiger zählen üblicherweise zu den Titelkandidaten in ihrer neuen Liga. Die Handballer des TSV Weilheim, die sich nach zwei Jahren aus der Landesliga verabschieden mussten, halten den Ball vor dem Start der Bezirksoberliga an diesem Wochenende aber eher flach. „Wir befinden uns im Umbruch, und da wird Vorn-Mitspielen schwer“, so Carsten Rösler, der die Mannschaft zusammen mit seinem Co-Trainer Philipp Bauer weiterhin betreut, über die Chancen seines Teams. Damit ist er wesentlich zurückhaltender als die Konkurrenz, die das Weilheimer Team durchwegs als Anwärter auf den Titel erachtet.

Auf den ersten Blick sind die Veränderungen gar nicht mal nicht so gravierend. Die Mannschaft der vergangenen Spielzeit ist weitgehend zusammengeblieben. Die Abgänge von Spielern aus der zweiten Reihe kompensierten die TSV-Herren mit Nachrückern aus dem eigenen Nachwuchs sowie mit Alex Faust, einem Neuzugang aus Hessen. „Er hat sich gut entwickelt, man kann ihn überall einsetzen“, sagt Rösler über den 20-Jährigen.

Mit der Vorbereitung war der TSV-Coach sehr zufrieden, auch wenn während der Sommerferien das Hallentraining praktisch komplett ausgefallen war. „Deshalb haben wir im Trainingslager in Südtirol jede Minute genutzt, die wir in der Halle verbringen konnten“, zog Rösler zusammen mit dem guten Testspiel gegen den italienischen Erstligisten Eppan eine positive Bilanz.

Getrübt wurde sie nur durch die langwierige Knieverletzung von Spielmacher Nico Beinlich, der deshalb nicht nur beim Saisonstart am  Samstag, 26. September, 17 Uhr, beim TSV Landsberg fehlen wird. „Ein schwieriger Gegner“, so Röslers Einschätzung der Lechstädter, die in der vergangenen Saison als Tabellenneunter nur knapp am Abstieg vorbeischrammten. Die Einschätzung beruht vor allem darauf, dass Rösler beim Auftakt auf zahlreiche Leistungsträger verzichten muss. Neben Beinlich fehlen Julius Krause, Lorenz Pröll und Max Pröll (privat verhindert). Unter der Woche zog sich zudem Lukas Schwendele im Training eine Blessur zu, was seinen Einsatz fraglich macht. „Wenn wir das Tempospiel der Landsberger in den Griff bekommen, sehe ich dennoch gute Chancen, als Sieger vom Platz zu gehen“, so Rösler. Er ist überzeugt, dass sein Team die Ausfälle wegstecken und einen erfolgreichen Saisonstart hinlegen kann. Sollte es dann erfolgreich weitergehen und Röslers Zurückhaltung in Sachen „Titelgewinn“ falsch sein, hätte dieser mit Sicherheit nichts dagegen einzuwenden.

-Roland Halmel-

Auch interessant

Kommentare