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Deutliche Führung fast noch verspielt

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Der Gegner lässt sich nicht abschütteln: Oberhausens Damen (hier Andrea Feistl im weißen Trikot) mussten trotz deutlicher Führung am Ende um den Sieg zittern. foto: halmel
Der Gegner lässt sich nicht abschütteln: Oberhausens Damen (hier Andrea Feistl im weißen Trikot) mussten trotz deutlicher Führung am Ende um den Sieg zittern. © Halmel

Oberhausen: Das war knapp: Nur dank einer starken Abwehrleistung schafften Oberhausens Damen gegen Gilching einen 15:13-Sieg.

Zur Mannschaft der Gegensätze entwickelt sich das Damenteam des BSC Oberhausen. In der Vorwoche drehte es im Derby in Weilheim nach einer verkorksten ersten Hälfte nach der Pause auf und holte einen deutlichen Rückstand auf. Beim Spitzenspiel zu Hause gegen den TSV Gilching lief es genau anders herum: Der BSC begann stark, führte deutlich – und verspielte dann fast noch den sicher geglaubten Sieg. Letztlich reichte es zu einem 15:13 (12:6).

„Das war der Wahnsinn“, meinte Coach Thomas Stanglmair nach der zweiten Hälfte, in der seinem Team nur drei Tore gelangen. „Kein Druck aufs Tor und eine schlechte Chancenverwertung“, nannte er dabei als Quell des Übels. Hinzu kam, dass seine Schützlinge mit jedem Fehlwurf mehr Angst vor der gegnerischen Torfrau bekamen. „Wir haben sie warmgeschossen“, urteilte Stanglmair nach drei verworfenen Siebenmetern und einem Dutzend verballerter Würfe. „Normalerweise verliert man so ein Spiel“, ergänzte der BSC-Coach.

Der sechste Heimsieg im sechsten Spiel schien beim Weg in die Halbzeit aber nur noch Formsache zu sein. Kathi Grundhuber von außen sowie der eine oder andere Gegenstoß ließen die Gastgeberinnen nach einem zwischenzeitlichen 4:4 (11.) deutlich davonziehen. Der Sechs-Tore-Vorsprung zur Halbzeit wuchs trotz nervösen Starts in die zweite Hälfte auf 13:6 (33.) an. Dann aber begann das Angriffsdilemma beim BSC. In den folgenden zehn Minuten gelang den Gastgeberinnen trotz zahlreicher Möglichkeiten nur ein einziger Treffer. Die Gilchingerinnen kamen so bis auf vier Tore heran. Als sich in der Folge die Trefferquote bei den Oberhausenerinnen nicht verbesserte und die Hände noch mehr zu zittern begannen, kämpften sich die Gäste sogar auf 15:13 heran (53.) – dabei blieb’s aber.

Statistik

Oberhausens Spielerinnen und ihre Tore: Katharina Grundhuber (5), Irmi Oswald (3), Simone Schüller (2), Andrea Feistl (2), Vroni Salcher (1), Elisabeth Vincenzi (1), Susanne Feldl (1/1 Siebenmeter), Eva Gstattenbauer, Carina Heringer, Kathi Ücker, Carina Köberlein, Magdalena Reindl; Torhüterinnen: Veronika Köglmayr, Nadja Marx.

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