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Kurz gedeckt, aber nicht aufzuhalten: Elisabeth Vincenzi (rechts) erzielte zehn der 21 BSC-Tore.

Handball: Bezirksoberliga

Unerwarteter Punktgewinn im Abstiegskampf für Oberhausen

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Weitaus besser als im Hinspiel machten es die Handballerinnen des BSC Oberhausen im Rückspiel gegen die HSG Isar-Loisach. Am Ende stand ein unerwartetes Ergebnis.

Oberhausen – Im Hinspiel gegen die HSG Isar-Loisach wurden die Oberhausener Handball-Frauen von Gegenstößen quasi überrollt. Am Ende stand eine 20:24-Niederlage. Das Problem mit den Gegenstößen bekamen die Oberhausenerinnen im Rückspiel gut in den Griff – und das war ein Schlüssel zum 21:21 (10:11), das im Kampf um den Klassenerhalt durchaus wichtig werden kann.

„Wir hatten uns im Vorfeld wenig ausgerechnet, deshalb sind wir mit dem Punkt sehr zufrieden“, sagte BSC-Teamsprecherin Alexandra Vincenzi. Wobei das erste Remis in dieser Saison mit der Verletzung von Magdalena Reindl, die vermutlich länger ausfallen wird, teuer erkauft wurde. Oberhausen gelang das erste Tor erst nach gut sieben Minuten. Die Abwehr stand aber recht stabil. Vier Siebenmeter-Tore von Elisabeth Vincenzi, die von den Gästen „kurz gedeckt wurde“, wie es im Fachjargon heißt, innerhalb kürzester Zeit bescherte den BSC-Damen den Ausgleich (6:6/19. Minute).

BSC Oberhausen: Letzter Siebenmeter 80 Sekunden vor Schluss

Bis sechs Minuten nach der Pause liefen die Oberhausener Damen einem kleinen Rückstand hinterher. „Weil wir etwas zu hektisch waren und im Angriff Bälle oft zu leicht verschusselten“, so die Teamsprecherin. Zwei Tore von Simone Schüller sorgten dann für eine Führung (15:14/39. Minute). In der Folge legte die HSG immer wieder vor. Der BSC ließ sich aber nicht abschütteln. In der Schlussphase entwickelte sich ein regelrechter Handball-Krimi, bei dem die Teams abwechselnd vorne lagen. Elisabeth Vincenzi, die davor fünf Siebenmeter verwandelt hatte, ließ bei 21:21 ihren sechsten Wurf 80 Sekunden vor der Sirene aus. Beide Teams verzeichneten danach noch je einen Angriff, der nichts mehr einbrachte.  rh

Statistik: Spielerinnen BSC Oberhausen: Elisabeth Vincenzi (10 Tore/5 Siebenmeter), Simone Schüller (3), Susi Feldl (3), Christine Lautenbacher (2), Magdalena Reindl (1), Regina Weingand (1), Eva Benedikt (1), Kaya Richter, Irmi Dittel, Theresa Nutzinger, Veronika Rohr, Anna Lautenbacher. Tor: Michaela Scheffel, Christina Weingand.

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Klare Worte von der Teamsprecherin - Vom Ergebnis her war die Partie der Oberhausener Handballerinnen gegen Ottobeuren gar nicht mal so schlimm. Teamsprecherin Alexandra Vincenzi fällte dennoch ein vernichtendes Urteil.

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