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Wieder hängengeblieben: Peißenbergs Frauen (hier Tanja Dieterle im dunklen Trikot; das Foto entstand beim heimspiel gegen Gaißach) gingen trotz ansprechender Leistung leer aus.

Handball: Frauen-Bezirksliga

Peißenberg mit fataler Schwächephase

Peißenberg - Sie boten dem Aufstiegsaspiranten Paroli, doch ganz reichte es für die Handballerinnen des TSV Peißenberg dann doch nicht.

Gegen die Spitzenteams reicht es für die Handballerinnen des TSV Peißenberg in dieser Saison nicht. Das zeigte sich auch im Heimspiel gegen den Eichenauer SV. Dem Aufstiegskandidaten unterlagen die TSV-Frauen mit 21:23 (11:12). „Die Mädels haben sich dennoch ordentlich geschlagen. Unterm Strich geht das Ergebnis in Ordnung“, resümierte Trainerin Annette Halbritter nach der Niederlage gegen den Tabellenvierten.

Vor allem mit der Leistung in der ersten Hälfte war sie sehr zufrieden. „Die Abwehr ist sehr gut gestanden, und im Angriff sind die Mädels viel gelaufen“, urteilte die TSV-Trainerin. Dadurch gestalteten die Peißenbergerinnen die Partie gegen die spielstarken Gäste völlig offen, die Führung wechselte mehrfach. Beim Seitenwechsel war angesichts eines Rückstands von nur einem Tor für den TSV noch alles drin.

Das änderte sich zu Beginn der zweiten Hälfte jedoch schnell. Zu wenig Bewegung und Ideen in der Offensive sowie Nachlässigkeiten in der Deckung warfen die Gastgeberinnen zurück. „Zehn Minuten haben wir da geschlafen“, ärgerte sich Halbritter, nachdem der Rückstand auf 13:18 (40.) angewachsen war. Geschlagen gaben sich die TSV-Damen aber noch nicht. Lucia Heger, die insgesamt zehnmal traf, und ihre Teamkolleginnen starteten eine Aufholjagd, die sie auf zwei Tore heranbrachte. Trotz mehrerer Chancen wollte der Anschlusstreffer aber nicht gelingen. Die abgeklärteren Eichenauerinnen brachten den kleinen Vorsprung ins Ziel. „Im Vergleich zum Hinspiel war das heute aber drei Klassen besser“, so Halbritter. Den ersten Vergleich hatte der TSV mit 22:30 verloren.

Peißenbergs Spielerinnen und ihre Tore: Lucia Heger (10/4 Siebenmeter), Steffi Führmann (5/1), Nicole Kessler (3), Kerstin Straßenmeyer (1), Michaela Brückl (1), Sarah Büker (1), Anna Lena Ende, Julia Brauer, Madita Rinke, Tanja Dieterle; Torhüterin: Maria Michl.  

-Roland Halmel-

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