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Gut zugepackt: Die Weilheimer (in Rot, rechts Markus Wichtl, im Hintergrund Lukas Schwendele) holten gegen Isar-Loisach den dritten Sieg in Folge.

Handball: Bezirksoberliga

Spannung im Auswärtsspiel: Letzter Freiwurf lässt Weilheim jubeln

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Die Erfolgsserie der Weilheimer Handballer in der Bezirksoberliga geht weiter. Gegen die heimstarke HSG Isar-Loisach fiel die Entscheidung ganz zum Schluss.

Weilheim – Die Erfolgsserie gegen die direkte Konkurrenz geht für die Weilheimer Handball-Herren weiter. Bei der HSG Isar-Loisach holten sich die Kreisstädter mit etwas Glück mit 26:25 (13:16) den dritten Sieg in Folge. Mit diesem Sieg verbesserten sie sich auf Platz drei der Bezirksoberliga, da die bis dato vor ihnen platzierten Kemptener überraschend bei Schlusslicht Herrsching II patzten.

Das entscheidende Tor für die Weilheimer in Wolfratshausen fiel erst fünf Sekunden vor dem Ende. Max Osthöver wuchtete den Ball nach einem Freiwurf aus neun Metern in die Maschen. „Das war eine super Kampfleistung der ganzen Mannschaft“, urteilte TSV-Teamsprecher Lukas Schwendele nach der über weite Strecken ausgeglichenen Partie gegen den bärenstarken Aufsteiger, der auf Platz fünf rangiert. „Kein Team hat einen Zentimeter nachgegeben“, berichtete Schwendele von dem heißen Fight in Wolfratshausen. Die HSG war bis zu diesem Spiel zu Hause noch unbesiegt.

TSV Weilheim: Harter Fight bei der HSG Isar-Loisach

Bis zum 12:12 (22.) verlief die Partie – mit wechselnden Führungen – komplett ausgeglichen. In der Schlussphase der ersten Hälfte verloren die Weilheimer dann aber den Zugriff auf die gegnerischen Angreifer. „Wir waren immer einen Schritt zu spät oder die Abstände stimmten nicht“, monierte Schwendele Fehler in der Abwehr. Darüber hinaus fehlte es in der Offensive an Bewegung. Die Quittung dafür war ein Drei-Tore-Rückstand beim Seitenwechsel.

TSV Weilheim: Osthöver trifft nach einem Freiwurf

Nach der Pause liefen die Weilheimer den Hausherren zunächst hinterher, wobei der Rückstand schnell schrumpfte. „Die Abwehr stand viel besser. Und was auf das Tor kam, hielt Bene“, lobte Schwendele seinen Torhüter Benedikt Blacek, der einige Großchancen der HSG vereitelte und noch dazu drei Siebenmeter abwehrte. Im Angriff bewiesen die TSV-Herren Geduld, bis die Rückraumschützen wie Osthöver oder Schwendele zum Abschluss kamen. Das zahlte sich aus. Beim Stand von 24:22 (50.) lagen die Weilheimer erstmals mit zwei Toren in Front. Die Führung hielt aber nur fünf Minuten. Danach folgte eine dramatische Schlussphase, die dank des Treffers von Osthöver für die Weilheimer ein erfolgreiches Ende fand.

Statistik: Spieler TSV Weilheim: Lukas Schwendele (8 Tore), Max Osthöver (6), Florian Stanzel (3), Moritz Krause (3), Felix Becker (3/2 Siebenmeter), Philipp Bauer (1), Markus Wichtl (1), Korbinian Wimmer (1), David Killing, Lorenz Issert, Julius Krause, Nicolas Thiele. Tor: Benedikt Blacek.

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