High Diving Schmidbauer Thun Dean Treml
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Spitzenhaltung, Spitzensprünge: Vor der beeindruckender Bergkulisse im schweizerischen Thun glänzte Iris Schmidbauer bei ihren vier Sprüngen aus 20 Metern Höhe mit persönlicher Bestleistung. 
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Iris Schmidbauer beim Sprung aus 20 Metern Höhe.
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On the top: Iris Schmidbauer bei der Siegerehrung. Links neben ihr Anna Bader.

High Diving in Thun

High Diving: Iris Schmidbauer fliegt zum historischen Sieg

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Iris Schmdibauer ist in Topform: Die Klippenspringerin aus Pähl hat beim Wettkampf in Thun ihre Bestleistung erneut nach oben geschraubt - und einen ganz speziellen Sieg gefeiert.

Pähl/Thun – Vor dem Wettkampf im schweizerischen Thun war sich Iris Schmidbauer nicht zu hundert Prozent sicher, ob sie daran teilnehmen würde. Klar, die Premiere einer nationalen Meisterschaft im High-Diving nach den Regeln des Schwimm-Weltverbandes FINA war natürlich eine Verlockung für die Pählerin. Allerdings hatten die Wettkämpfe in den Wochen davor in Irland bei der „Red Bull World Series“ und in China beim FINA-World-Cup (wir berichteten) sowohl psychisch als auch körperlich eine Menge Kraft gekostet. Doch die 24-Jährige ließ sich letztlich nicht stoppen – und feierte einen geradezu historischen Erfolg.

High Diving: Erste nationale Meisterschaft überhaupt 

Schmidbauer gewann den Wettbewerb bei den Frauen und holte sich damit den ersten internationalen Schweizer Meistertitel. „Hat mich riesig gefreut, dass ich dabei sein durfte und natürlich auch, dass ich den Sieg nach Hause nehmen konnte“, so die World-Cup-Fünfte von Zhaoqing. Wieder einmal schraubte die Pählerin ihre persönliche Bestleistung nach oben – auf nunmehr 295,050 Punkte. Mit einem Resultat von rund 300 Punkten ist bei Wettkämpfen, bei denen die gesamte Welt-Elite am Start ist, in der Regel ein Podestplatz möglich.

High Diving: Iris Schmidbauer mit persönlicher Bestleistung 

In Thun trat Schmidbauer gegen Jessica Macaulay (Großbritannien) und Genevieve Bradley (USA) an, die zuletzt schon beim World-Cup in China am Start waren. Und dann gab auch noch Anna Bader – in Deutschland die Vorreiterin in Sachen „Klippenspringen“ – ihr Comeback. Vor drei Monaten erst brachte sie ihr zweites Kind zur Welt. In Thun sprang sie nicht wie die anderen Frauen aus 20 Metern, sondern „nur“ aus 16 Metern Höhe. Hinter Schmidbauer war Bader Zweite. „Cool war, mit ihr das Podium zu teilen“, freute sich Schmidbauer. Dass sich Bader, die am Ende Zweite wurde, nur wenige Wochen nach der Geburt ihres Kindes schon wieder ins Wasser stürzte, nötigte der Pählerin allergrößten Respekt ab: „Hut ab.“ Und augenzwinkernd, mit Blick auf etwaige eigene Kinder, sagte sie über Bader und das Blitz-Comeback: „Das ist ein Vorbild.“

Beeindruckend war allein schon der Wettkampf-Ort. Die Sprunganlage im Strandbad von Thun steht vor einer gewaltigen Berg-Kulisse. „Die Location ist einfach mega- schön“, so Schmidbauer. Das Wetter spielte allerdings nicht ganz mit. Am zweiten Wettkampftag wollte die Pählerin nichts riskieren und wich auf einen etwas leichteren Sprung aus. Doch auch so reichte es zu einem deutlichen Sieg. Die Springer müssen jeweils einen sogenannten Pflichtsprung (der Schwierigkeitsgrad ist „gedeckelt“) und einen Kürsprung absolvieren. In der Kür zeigte Schmidbauer einen dreifachen Vorwärts-Salto gehockt mit halber Schraube und am zweiten Tag einen zweifachen Rückwärts-Salto mit einer Schraube.

High Diving: Iris Schmidbauer erhält Einladung von Red Bull 

Unabhängig vom Resultat in Thun bekam Schmidbauer von der Organisation der „Red Bull“-Serie die Nachricht, dass sie zu allen restlichen Wettkämpfen der Saison eingeladen ist. Bis dato war die Pählerin darauf angewiesen, eine Wildcard zu bekommen. Die weiteren Wettbewerbe finden in São Miguel (Azoren/22. Juni), in Beirut (14. Juli), in Mostar (24. August) und in Bilbao (14. September) statt.

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Auf der Suche nach dem perfekten Impact - Iris Schmidbauer gehörte zu den Klippenspringerinnen, die bei der WM in Budapest ihre Künste zeigten. Was ihr zu einem Top-Platz noch fehlt, weiß sie.

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