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Drei haushohe Niederlagen, aber keine Panik

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Von: Stefan Schnürer

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Tischtennisspieler Michael Bürger vom Verbandsliga-Team TSV Hohenpeißenberg.
Mühte sich redlich: Ersatzspieler Michael Bürger kämpfte gegen Schwabmünchen an Position sechs wacker, verlor aber zweimal im Einzel. © ralf ruder

Die Tischtennisspieler des TSV Hohenpeißenberg sind mit einem Sieg gestartet - haben dann aber dreimal zum Teil sehr hoch verloren. In Panik gerät das Team deswegen aber nicht.

Hohenpeißenberg – Immerhin: Die Saison in der Verbandsliga Südwest begann für das Herrenteam des TSV Hohenpeißenberg mit einem Erfolgserlebnis: Im Heimspiel bezwangen sie den TV Dillingen II mit 9:3. Für die Männer vom Rigi war es der erste Sieg in einem Punktspiel seit dem 16. März 2019, als sie – damals noch eine Spielklasse tiefer in der Landesliga – die SG Hausham mit 9:4 bezwangen. In der Spielzeit 2019/20, die wegen Corona abgebrochen wurde, blieben sie in 14 Partien ohne doppelten Punktgewinn. Nach dem Erfolg gegen Dillingen mussten sich die Hohenpeißenberger allerdings dreimal überdeutlich mit 1:11 geschlagen geben. Von Panik beim letztjährigen Tabellenletzten jedoch keine Spur: „Wir haben gewusst, dass wir in diesen Spielen nichts holen würden“, so Mannschaftssprecher Martin Goldbrunner.

TSV Hohenpeißenberg: Zum Saisonstart ein 9:3-Erfolg

Der Blick auf die aktuelle Tabelle zeigt, dass Goldbrunners Tiefstapelei nicht grundlos ist. Der TSV Dachau 65 (6:2 Punkte), der TSV Gräfelfing II (5:1) und der TSV Schwabmünchen (4:0) belegen die ersten drei Plätze in der Verbandsliga Südwest. Gräfelfing und Dachau, gegen die Hohenpeißenberg an einem Doppelspieltag innerhalb weniger Stunden verlor, haben laut Goldbrunner ihr Team personell erheblich aufgerüstet. „Spieler, die vergangene Saison an Nummer eins und zwei waren, sind jetzt an fünf und sechs“, so Hohenpeißenbergs Teamsprecher. Im Duell gegen Gräfelfing hatte zumindest Daniel Bartl einmal Grund zur Freude: In seinem Duell im mittleren Paarkreuz gegen den von der Spielstärke weitaus höher platzierten Vadym Vekselman setzte sich Bartl souverän in drei Sätzen durch (11:6, 11:4, 13:11). „Ab und zu kann man den Gegner doch ein wenig ärgern“, so Goldbrunner augenzwinkernd. Es sollte allerdings der einzige Punktgewinn des Rigi-Teams gegen die Gräfelfinger bleiben.

Der Ehrenpunkt in der Partie gegen Dachau ging auf das Konto von Michael Plörer. Er gilt auch diese Saison als stärkster Akteur in Reihen der Hohenpeißenberger. Eine Überraschung wäre beinahe David Assmann gelungen, der gegen den von der Spielstärke weit überlegenen Michael Schaller nur knapp in fünf Sätzen unterlag. Da die Hohenpeißenberger laut Goldbrunner auch gegen Schwabmünchen als Underdog ins Feld zogen, kam die hohe Niederlage nicht überraschend für sie. Ein Gutes hatte die Außenseiterrolle für die TSV-Männer in den Duellen gegen die Topteams der Liga zumindest: „Wir konnten ganz entspannt aufspielen und Wettkampfpraxis sammeln“, so Goldbrunner. „Es hat uns allen Spaß gemacht.“

TSV Hohenpeißenberg: Außenseiterrolle als Vorteil

Dem Hohenpeißenberger Teamsprecher ist aber schon bewusst, dass vereinzelte Erfolgserlebnisse seiner Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt nicht weiterhelfen werden. Irgendwann muss sie auch wieder punkten. Geht’s nach Goldbrunner, wird dies bereits in der kommenden Partie am 31. Oktober im Heimspiel gegen TTSC Warmisried der Fall sein. „Von der Stärke und der Spielerstruktur sind sie ähnlich wie wir“, weiß Goldbrunner über den punktgleichen Kontrahenten aus dem Landkreis Unterallgäu zu berichten. Chancen rechnet er sich auch für die Duelle beim SC Siegertshofen (7. November) und bei der TSG Thannhausen (14. November), sowie im Heimspiel gegen Post SV Augsburg (28. November) aus. „Personell sind wir noch nicht auf dem Level, auf dem wir schon waren“, sagt Goldbrunner – dennoch ist er zuversichtlich, was das Thema „Klassenerhalt“ betrifft.

Bilanzen der Hohenpeißenberger Spielen in den ersten vier Spielen: Michael Plörer 3:5, Sebastian Sander 1:7, Martin Goldbrunner 2:2, Daniel Vögl 1:7, Daniel Bartl 2:4, David Assmann 3:5, Michael Bürger 0:6.

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