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Meister der kleinen weißen Bälle: Michael Plörer (hier ein Archivfoto) ist seit Jahren die Nummer eins beim TSV Hohenpeißenberg und ein Punktegarant im vorderen Paarkreuz. 

Tischtennis: Verbandsliga

TSV Hohenpeißenberg im ersten Saisonspiel gleich voll gefordert

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Die Tischtennis-Spieler des TSV Hohenpeißenberg legen in der Verbandsliga Südwest los. Dorthin sind sie nachträglich aufgestiegen. Zum Auftakt steht ein eminent wichtiges Spiel an.

Hohenpeißenberg – Als die gute Nachricht kam, „haben wir innerhalb der Mannschaft diskutiert“, sagt TSV-Spieler Michael Plörer. In der Relegation zur Verbandsliga Südwest waren die Hohenpeißenberger knapp gescheitert, doch nachträglich (bedingt durch den Rückzug zweier Vereine) ergab sich dann doch die Möglichkeit aufzusteigen. Die Abstimmung innerhalb des Teams ergab ein klares Votum für den Gang nach oben.

Mit ein Grund war, dass mit Martin Goldbrunner und Daniel Bartl zwei junge Spieler zum TSV-Kader gehören, die noch nie in so einer Klasse angetreten sind. „Sie haben Lust auf die Liga“, sagt Plörer. Auch die arrivierten Kräfte freuen sich auf die Herausforderung in der Verbandsliga, die mit der früheren Landesliga zu vergleichen ist. Dort spielte der TSV von 2016 bis zum Frühjahr 2018. Plörer ist im Team weiter die Nummer eins, in der vergangenen Saison glänzte er mit der Bilanz von 41:7 Siegen. Damit war er ligaweit der zweitbeste Spieler hinter Martin Pachatz (45:1) von der SpVgg Erdweg.

Hohenpeißenberg: TSV peilt den Klassenerhalt an 

Fest zur ersten Garnitur gehören neben Plörer, Goldbrunner und Bartl noch Sebastian Sander, Georg Luschmann und Daniel Vögl. Florian Wasmeier steht zwar noch offiziell in der Liste, er wird aber pausieren und nach gegenwärtigem Stand nicht spielen. Seinen Platz nimmt Bartl ein, der auch fest in der zweiten Mannschaft spielt. Sollte es erforderlich sein, dann sind in der zweiten Garnitur genügend Spieler, die das Niveau haben auszuhelfen. Gleich zum Auftakt wird Routinier Freddy Haberstock das Team unterstützen.

Hohenpeißenberg: Liga-Start gegen Mitaufsteiger 

Die erste Partie, ein Heimauftritt am Samstag (16.30 Uhr) in der Schulturnhalle gegen den SC Siegertshofen, ist gleich „ein ganz wichtiges Spiel“, sagt Plörer. Denn der Mitaufsteiger aus dem Landkreis Augsburg – Siegertshofen hat das Relegationsturnier im April gewonnen – gehört zu den Mannschaften, mit denen sich die Hohenpeißenberger auf Augenhöhe sehen. „Wir spielen um den Platz, der vor dem Relegationsrang liegt“, sagt Plörer mit einem Schmunzeln. Um die Klasse direkt zu halten, muss Hohenpeißenberg drei Teams hinter sich lassen. Der Drittletzte muss in die Abstiegsrelegation. Zu den Teams, mit denen der TSV um den Ligaverbleib kämpfen wird, zählt Plörer noch die TSG Thannhausen, die SpVgg Thalkirchen II und den TSV Dachau 65. Er ist zuversichtlich: „Für uns geht da schon was.“

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