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Auftritt bei „World Masters Games“: Drei Medaillen für Marianne Grünebach

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Von: Paul Hopp

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Mit guter Laune bei den „Winter World Masters Games“: Peter und Marianne Grünebach aus Polling kurz vor dem Start der Kurzdistanz im Skilanglauf. Die Wettbewerbe fanden in Seefeld in Tirol statt. © Privat

Die „Winter World Masters Games“ sind das größte Wintersportereignis für Seniorensportler. Für Marianne und Peter Grünebach lief es dort gut - obwohl sie einen anderen Wettbewerb im Fokus hatten.

Innsbruck – Für viele der Teilnehmer mögen die „Winter World Masters Games“ in Innsbruck den Saisonhöhepunkt gebildet haben – immerhin sind die Spiele das weltweit größte Wintersport-Ereigenis für Athleten über 30 Jahre. Für die Pollinger Ausdauersportler Marianne und Peter Grünebach war der Wettbewerb lediglich eine Durchgangsstation.

Das Ehepaar hat in diesem Winter den Fokus auf die Weltmeisterschaft im Wintertriathlon (7. bis 9. Februar) gelegt. Dennoch war die Teilnahme an den neun Tage andauernden Senioren-Spielen für die Pollinger geradezu obligatorisch – immerhin konnten sie so ihren Fitness-Zustand im Skilanglauf überprüfen. Und das Fazit fiel positiv aus, denn bei jeweils drei Starts in der Skating-Technik zeigten die Grünebachs in Seefeld jeweils beachtliche Leistungen. Mit Blick auf die WM fühlen sich beide „eingermaßen vorbereitet“, so eine Mitteilung.

World Masters Games: Sturz auf der Mitteldistanz

Marianne Grünebach (65) kehrte gar mit drei Medaillen zurück. Auf der Kurzdistanz (5 Kilometer) landete sie in ihrer Altersklasse mit 20:51 Minuten auf dem dritten Platz. Fast hätte sie noch die Österreicherin Edith Frey abgefangen, am Ende war Grünebach um nur 1,1 Sekunden zu langsam. Die Goldmedaille holte sich die Italienerin Laura Colnaghi Calissoni (15:20), die früher im Langlauf-Marathon-Cup Spitzenplätze erreicht hatte.

World Masters Games: Marianne Grünebach siegt auf Langstrecke

Auf der Mitteldistanz (10 Kilometer/200 Höhenmeter) hatte Marianne Grünebach Pech: In einer Abfahrt stürzte sie und verlor – bis sie wieder auf die Loipe kam – viel Zeit. Mit 46:06 Minuten belegte sie hinter Frey (44:04) den zweiten Platz. Auf der Langstrecke (15 Kilometer/315 Höhenmeter) ließ die Pollingerin dann ihre österreichische Kontrahentin hinter sich. Die Bedingungen waren, aufgrund von 15 Zentimetern Neuschnee, nicht einfach. Marianne Grünebach teilte sich laut einer Mitteilung das Rennen gut ein, lief nach 1:20:07 Stunden über die Ziellinie und ließ so Fry um 5,9 Sekunden hinter sich.

World Masters Games: Zielfoto muss entscheiden

Peter Grünebach (71) bekam es in seiner Altersklasse unter anderem mit dem amtierenden deutsche Meister der M-70, Josef Ilgner, und dem zehnfachen Weltmeister, Waldemar Leithner (Österreich), zu tun. Die beste Platzierung erreichte der Pollinger auf der Kurzdistanz. Unter zehn Teilnehmern lag er zunächst an der neunten Stelle, am letzten Anstieg und auf der Zielgeraden zog er mit einem regelrechten Sprint noch an einigen Kontrahenten vorbei. Mit 15:16 Minuten wurde er Fünfter. Die Medaillen waren hart umkämpft: Den Sieg holte sich Ilgner (13:07,9) mit 0,4 Sekunden Vorsprung vor den zeitgleichen Josef Brandauer (Österreich) und Leithner. Das Zielfoto musste bemüht werden – Brandauer bekam Silber, Leithner gewann Bronze.

Auf der Mitteldistanz hatte Peter Grünebach eigenem Bekunden nach mit dem Ski zu kämpfen; er hatte nicht das optimale Wachs erwischt. Mit der Zeit von 33:56 Minuten belegte er den siebten Rang. Auf der Langstrecke (1:03:17) „reichten die Körner nur für Platz acht“, berichtete der Pollinger. Im Duell mit den Langlaufspezialisten waren die Ergebnisse für ihn „keine Schande“.

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