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Die Besten im Sprint: (v.l.) Carola Waitz (3. Platz), Ramona Resch (1. Platz), Petra Kräh (2. Platz) sowie Kreis-Sportwart Alois Kriesmair, der als Aufsicht fungierte. 

Kegeln

Ramona Resch bleibt zweimal im „Sudden Victory“ ganz cool

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Der Sprint ist eine relativ neue Kegel-Disziplin. Ramona Resch (19) hat sie sehr gut drauf, wie sie unlängst bei der Kreis-Meisterschaft zeigte. Ihr gelang ein ganz besonderer Erfolg.

Landkreis – So etwas nennt man ein gelungenes Debüt: Erstmals überhaupt nahm eine Sportkeglerin des SKC Fortuna Penzberg an einer Bezirksvorentscheidung im Sprint (2 x 20 Wurf) teil. Und dann holte sie gleich die Goldmedaille. Ramona Resch (19) erwies sich auf der Bahn in Murnau als die Beste in der speziellen Disziplin, in der seit 2016 Kreismeister ermittelt werden.

Im Finale kam es zugleich zu einem Duell der Generationen: Dort die junge Resch, die mit Fortuna Penzberg in der Landesliga spielt und dem bayerischen U-23-Landeskader angehört, da die erfahrene Petra Kräh (FC Seeshaupt), die in dieser Saison schon den Einzel-Titel über 120 Wurf bei den „Seniorinnen B“ (60 bis 70 Jahre) gewonnen hat. Kräh spielte in beiden Sätzen ordentlich (72/82 Holz), doch Resch war in beiden Durchgängen besser. Im ersten Satz glänzte sie mit 100 Holz, im zweiten legte die Paterzellerin 88 Zähler nach. Mit 2:0 holte sie Gold. Im Kampf um Bronze standen sich zwei Sportlerinnen des FC Seeshaupt gegenüber: Carola Waitz (95/89) setzte sich mit 2:0 Sätzen gegen Nicola Dreer (81/75) durch.

Kegeln: Resch siegt zweimal im „Sudden Victory“

Auch wenn Resch ihr Endspiel letztlich klar gewann: Ihren Titel musste sich die Fortuna-Keglerin hart erarbeiten. In der Qualifikation hatte sie mit 165 Holz und Rang vier angedeutet, dass mit ihr zu rechnen sein wird. In der ersten K.o.-Runde gewann die Paterzellerin gegen Michaela Sepp (Frischauf Weilheim) zwar mit 2:0, doch der Unterschied bei den Holzzahlen war nur gering (+4). Im zweiten Satz lagen beide gleichauf, so musste der „Sudden Victory (ein Wurf) entscheiden; Resch gewann mit 8:7. Im Viertelfinale hatten Resch und ihre Kontrahentin, Nadine Wieser (FC Seeshaupt), je einen Satz gewonnen. In diesem Fall geht die Verlängerung, der „Sudden Victory“, über drei Würfe. Resch siegte knapp mit 22:20. Im anschließenden Halbfinale gegen Vorjahressiegerin Waitz lieferte Resch mit insgesamt 194 Holz ihr bestes Resultat ab, was mit einem 2:0-Sieg belohnt wurde.

Kegeln: Petra Kräh mit bestem Tagesergebnis

Für das beste Einzelergebnis des Tages sorgte die spätere Silbermedaillengewinnerin Kräh: Sie kam ihm Viertelfinale auf 207 Holz (99/108). Leidtragende war Helga Lachmann (Schwarz-Gelb Schongau), die mit 173 Holz nicht schlecht spielte, aber dennoch in beiden Sätzen den Kürzeren zog. Ebenfalls im Viertelfinale die Segel streichen mussten obendrein Heike Müller von Schwarz-Gelb Schongau (0:2 gegen Waitz) und Manuela Kraus von Frischauf Weilheim (0:2 gegen Dreer). Alle Athletinnen, die es ins Viertelfinale geschafft hatten, haben sich für die oberbayerische Meisterschaft (29. März) qualifiziert.

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